HP Officejet 4500 Serie Test
Auswertung der Testberichte
Der HP Officejet 4500 hat schon einige Drucker Tests auf dem Buckel. Ein einheitliches Urteil gibt es aber nicht, da HP es dem Käufer mit einem fast undurchschaubaren Versionsdschungel schwer macht, den Überblick zu behalten. Dahinter könnte man fast Strategie vermuten. Tests beziehen sich fast immer auf gut ausgestattete Varianten, während es in Discountern wie Media Markt meist die abgespeckten Varianten zu Kampfpreisen gibt. Passen Sie also auf, welche Version angeboten wird. Vor allem die Features Papiereinzug, Netzwerkanschluss und WLAN sind nicht bei jedem Modell vorhanden. Um Ihnen die Suche zu erleichtern, haben wir weiter unten alle verfügbaren Versionen aufgelistet.
Der HP Officejet 4500 ist in allen Ausstattungsvarianten ein günstiger Drucker, der wie die meisten Konkurrenten dieses Segments ausgereift ist, aber mit Detailschwächen zu kämpfen hat. Die Druckqualität reicht für den Privatgebrauch sowohl bei Textdrucken als auch der Fotoproduktion aus. Gegenüber der Billigkonkurrenz steht der 4500 hier recht gut da. Die Tintenkosten sind ebenfalls gut, solange man sich auf Schwarz/Weiß beschränkt. Farbdrucke werden schnell teuer, weil es nur eine kombinierte Tintenfarbpatrone gibt.
Die Druckgeschwindigkeit ist beim Farbdruck nicht die schnellste, dafür ist er recht vielseitig. Man kann drucken, scannen, kopieren und sogar faxen. Die Scanqualität ist aber nicht die beste. Auch die Anschlusspalette ist nicht gerade üppig. Wenn man die Grundausstattung nimmt, kann man ihn nur per Standard-USB-Anschluss an den PC anschliessen. Weder USB-Stick noch Speicherkarte liest er. Die teureren Modellvarianten gleichen dies aber mit Netzwerk- und WLAN-Anbindung etwas aus.
Trotz der Schwächen ist der HP Officejet 4500 als einfaches, aber günstiges All-In-One-Gerät zu empfehlen. Vor allem wenn man mehr Text als Grafiken druckt, spielt der 4500er seine Stärken aus. Wer ein ausgewogeneres Gerät sucht, wird mit dem Canon Pixma MG6150 wesentlich glücklicher.
Versionschaos
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Versionen nicht im Detail unterscheiden, sondern ganz grundlegend, so dass sich auch die Optik stark von Version zu Version verändert. HP verwendet gleich zwei Modellbezeichnungen, um seine Produkte auseinander zu halten. Zum einen nennt der Hersteller die Varianten G510A, G510B, G510G, G510H und G510N. Aber für jedes dieser Geräte gibt es noch einmal mehrere Gerätenummern. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern und transparent zu machen, auf welches Gerät sich ein Test bezieht, Listen wir die jeweiligen Gerätenummern.
G510A
Geräte mit der Nummer CM753A und CQ662A gehören zu dieser Geräteklasse. USB ist die einzige Anschlussmöglichkeit dieser Geräte.
G510B
Nur Geräte mit der Nummer CM754A sind G510B-Geräte. Wo genau die Unterschiede zu den G510A-Versionen besteht, ist nicht zu erkennen.
G510G
Geräte dieses Typs laufen gleich unter vier Modellnummern: CB867A, CB869A, CM743A, CM744A. Sie haben neben dem USB-Anschluss auch einen Ethernet-Netzwerkanschluss.
G510H
HP listet diesen Gerätetyp auf und erwähnt, dass diese einen Ethernet-Anschluss, aber kein WLAN-Modul haben, gibt aber keine Modellnummer an.
G510N
Drucker mit den Gerätenummern CN547A, CQ663A, CQ664A und CQ695A haben die Bezeichnung G510N. Diese Drucker firmieren auch alternativ unter dem kundenfreundlicheren Namen HP Officejet 4500 Wireless. Dies sind die einzigen Drucker der Reihe, die ein WLAN-Modul haben. auf einen Netzwerkanschluss muss man dagegen verzichten. Im Gegensatz zu allen anderen Geräten haben diese nur 32 GB statt 64 GB Speicher.
Automatischer Papiereinzug
Um das Chaos perfekt zu machen, haben einige Geräte einen automatischen Papiereinzug. Andere Versionen können nur über ein 100 Seiten Platz bietendes Papierfach mit Papier befüttert werden. Das ist in vielen Fällen umständlich. Vor allem, wenn man doppelseitig Drucken möchte, ist das ein echtes Ärgernis. Da es keine Duplexeinheit gibt, sind die entsprechenden Varianten für diese Aufgabe nicht zu gebrauchen. HP verrät nicht, welches Gerät keinen Papiereinzug (ADF genannt) hat, aber man kann es einfach am Gehäuse des Modells erkennen. Fehlt der Höcker oben auf dem Gerät, hat es kein ADF. Schauen Sie oben in die Galerie, wo wir für Sie die beiden Varianten zur besseren Unterscheidung markiert haben.
Neuere Produkte von HP
Tests mit Auszeichnung
Ausgabe 7/2010 |
TestsiegerZitat: Ordentliche Qualität, aber recht niedriges Tempo. |
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Tests ohne Auszeichnung
![]() Ausgabe 5/2011 |
Zitat: Beim Textdruck gab das Officejet 4500 ordentlich Gas, aber es trödelte beim Fotodruck: Fast vier Minuten brauchte es für ein 10x15-Foto.
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![]() Ausgabe 7/2010 |
Kein Zitat
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![]() Ausgabe 7/2010 |
Zitat: Die Kosten für Schwarz-Weiß-Ausdrucke sind günstig, nur die Kombi-Farbpatrone schmälert den Sparhans-Eindruck.
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Meinungen
Herstellerinformationen
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