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Schnelles Aus für das 1&1 SmartPad 27.08.2010

Kaum auf dem Markt wird das Tablet von United Internet schon wieder eingestampft

Internetprovider 1&1, ein Tochterunternehmen der United Internet AG, wird sein SmartPad wieder vom Markt nehmen. Im September sollen die letzten Geräte, die über den asiatischen Elektronikhersteller NEC bezogen wurden, ausgeliefert werden.

Erst vor zwei Monaten hatte 1&1 seine preisgünstige iPad-Alternative mit 7-Zoll-Touchscreen und Android-Betriebssystem vorgestellt. Für 1&1-Neukunden gab es das SmartPad kostenlos zum DSL-Tarif "Doppel-Flat 1600" dazu. Bestandskunden konnten das SmartPad zum Preis von 299 Euro erstehen.

Offenbar kommt der Hersteller NEC nicht schnell genug mit der Produktion hinterher. Deshalb werde 1&1 keine weiteren Geräte nachbestellen und stattdessen schon bald  besser ausgestattete Tablet-Rechner anderer Hersteller anbieten, diese jedoch nicht mehr kostenlos. Die extra für das SmartPad gestaltete Benutzeroberfläche soll aber auch auf den neuen Tablets zum Einsatz kommen. "Das ist ein Zukunftsgeschäft, das wir uns nicht entgehen lassen", so Konzernchef Ralph Dommermuth. Schließlich habe das Smartpad für einen deutlichen Anstieg des DSL-Geschäfts im August gesorgt.

Mouseless, die unsichtbare PC-Maus 12.07.2010

Eine Gruppe von Forschern hat eine "mauslose PC-Maus" entwickelt

Die PC-Maus könnte schon bald von der Bildfläche verschwinden. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Forscher unter der Leitung von Pranav Mistry an einem Prototyp getüftelt, der eine physische Maus überflüssig macht. Daher auch der Projektname "Mouseless".

In einem amüsanten Demovideo ist zu sehen, wie das Ganze funktioniert. Die Hand wird einfach auf dem Tisch bewegt – so als würde sie auf einer Maus liegen – und schon bewegt sich auch der Mauszeiger auf dem Bildschirm. Zum Ausführen eines Links- oder Rechtsklicks muss der Zeigefinder bzw. der Mittelfinger lediglich auf den Tisch tippen. Die Infrarot-Technologie macht’s möglich. Über eine Infrarotkamera und einen Infrarotlaser am PC bzw. Notebook werden die Handbewegungen des Nutzers erkannt und von einer Software in entsprechende Steuerbefehle umgesetzt.

 

© MIT/ Pranav Mistry

 

Der Infrarotlaser ist seitlich in die Tastatur integriert, damit das Infrarotfeld zur Gestenerkennung auf Höhe der Hand erzeugt wird. Die Infrarotkamera, die die Handbewegungen des Nutzers filmt, sitzt am oberen Rand des Bildschirms. Beim Prototyp ist die Kamera noch recht groß bemessen. Aber es ist wohl davon auszugehen, dass die Kamera in der fertigen Version von Mouseless kleiner sein wird und dann auch im Gehäuse Platz findet.

Übrigens haben Infrarotkamera und -laser einen Materialwert von nicht einmal 20 US-Dollar.

1&1 SmartPad vorgestellt 05.07.2010

Neue Konkurrenz für das iPad: Nun hat auch die United Internet AG (1&1) einen Tablet-PC im Taschenbuchformat vorgestellt.

© United Internet/ 1&1

Auch Internetanbieter 1&1, ein Tochterunternehmen der United Internet AG, will in den jungen Markt für Tablet-PCs einsteigen. Der erste Tablet-PC aus dem Hause 1&1 hört auf den Namen SmartPad und läuft mit dem offenen Smartphone-Betriebssystem Android. Allerdings kann das Gerät keine offizielle Google-Zertifizierung vorweisen und deshalb auch nicht auf Googles Android Market mit seinen mehr als 80.000 Apps zugreifen. SmartPad-Nutzern bleibt nichts anderes übrig, als auf den eigens eingerichteten 1&1 App Store auszuweichen, der mit lediglich 100 Apps an den Start geht. Immerhin sind schon viele wichtige Apps auf dem SmartPad vorinstalliert, so zum Beispiel ein Media-Player, ein eBook-Reader sowie Clients für Facebook und Twitter.

Im Vergleich zum iPad, das Apple Anfang des Jahres offiziell aus dem Hut gezaubert hat, ist das 1&1 SmartPad mit 22 Millimetern fühlbar dicker ausgefallen. Dafür hat es aber auch einen USB-Anschluss sowie einen Speicherkartenslot zu bieten. Beide Schnittstellen sucht man beim iPad vergebens. In Sachen Display zieht das SmartPad jedoch den Kürzeren. Während das iPad mit einem 9,7 Zoll großen Touchscreen aufwartet, müssen sich Nutzer des SmartPads beim Betrachten von Videos, Bildern und Webseiten mit einem 7-Zoll-Touchscreen zufrieden geben. Apropos Webseiten: Online geht’s per WLAN (802.11b/g/n), ein UMTS-Modul ist nicht integriert. Dank USB-Schnittstelle kann aber natürlich auch ein UMTS-Surfstick an das SmartPad angeschlossen werden, um immer und überall Zugriff auf das Internet zu haben.

1&1-Neukunden erhalten das SmartPad kostenlos, sofern sie sich für den DSL-Tarif "Doppel-Flat 1600" entscheiden. Das Tarifpaket, das eine Telefon- und Internet-Flat beinhaltet, kostet in den ersten zwei Jahren 29,99 Euro pro Monat, danach 34,99 Euro pro Monat. Bestandskunden sollen das SmartPad zu einem Preis von 299,- Euro erwerben können. Günstiger als das iPad ist das 1&1 SmartPad allemal. Trotzdem: Ob sich die Investition von knapp 300 Euro lohnt, müssen erste Testberichte noch zeigen.



Die wichtigsten technischen Daten zum 1&1 SmartPad in der Übersicht:

  • Bildschirm: 7“ Touchscreen (Auflösung 800 x 480), LED Backlight
  • Prozessor: 500 MHz ARM11 
  • Arbeitsspeicher: 256 MB DDR RAM
  • Interner Speicher: 1 GB Flashspeicher
  • Schnittstellen: WLAN 802.11 b/g/n, USB 2.0, SD-Kartenslot, Infrarot-Sender, Micro-USB-Anschluss (für Netzteil), 3,5mm-Klinkenanschluss
  • Akku: 2.500 mAh Lithium-Ionen 
  • Abmessungen: 196,6 x 130 x 22 mm
  • Gewicht: 465 g
  • Betriebssystem: Google Android
     
Seagate: Externe Festplatte mit 3 TB 30.06.2010

Festplatten-Spezialist Seagate bringt mit der GoFlex Desk die erste externe Festplatte mit einer Speicherkapazität von 3 TB auf den Markt

© Seagate

Speicher satt verspricht das neue Flaggschiff der FreeAgent GoFlex-Reihe von Seagate. Die externe 3,5-Zoll-Festplatte bietet mit einer Kapazität von sage und schreibe 3 TB Speicherplatz en masse. Bis zu 120 hochauflösende Filme oder 1500 Videospiele können zum Beispiel auf der Festplatte Platz finden. Für so viel Speicherplatz ist allerdings auch ein hübsches Sümmchen hinzulegen. Auf der englischsprachigen Seagate-Webseite kann die GoFlex Desk 3TB Festplatte für 249,99 US-Dollar erworben werden. Mit dabei ist eine Software für automatische Backups. Nur gegen Aufpreis gibt es hingegen die Möglichkeit, die Festplatte über Adapter mit USB 3.0 oder Firewire 800 auszustatten.

Samsung N230: Leichtgewicht mit langem Atem 28.06.2010

Neues Netbook mit Bluetooth 3.0, mattem 10,1-Zoll-Display und mehr als 13 Stunden Akkulaufzeit

© Samsung

Samsung erweitert seine Netbook-Reihe um ein neues Modell, das N230. Schon das Vorgängermodell, das Samsung N220, konnte in Tests mit einer Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden punkten. Das Samsung N230, das rund 1 kg auf die Waage bringt, soll diesen Wert nun übertrumpfen können. Bis zu 13 Stunden Laufzeit sollen mit einem 6-Zellen-Akku drin sein. Ob das Netbook in der Praxis tatsächlich einen derart langen Atem hat oder ob es sich hier um eine mehr als optimistische Angabe des Herstellers handelt, müssen erste Testberichte noch zeigen.  

In der Ausstattung des Samsung N230 sind jedenfalls keine großen Überraschungen versteckt. Samsung setzt wie die Konkurrenz auf Netbook-Standardkost, die sich aus Intels Atom-Prozessor N450 mit 1,66 GHz Takt und integrierter Grafikeinheit (GMA 3150), 1 GB DDR2-RAM und 250 GB großer Festplatte zusammensetzt. Das 10,1-Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist entspiegelt; so gibt’s bei direktem Lichteinfall keine störenden Reflexionen. Im Gehäuse des Netbooks sind außerdem drei USB-Anschlüsse, eine Webcam, die üblichen Audio-Anschlüsse und ein Kartenleser untergebracht. Für die drahtlose Kommunikation stehen Bluetooth 3.0 und WLAN nach 802.11b/g/n bereit. Optional gibt es auch ein UMTS-Modem. 

Erhältlich ist das Samsung N230 ab Juli 2010. Einige Online-Händler listen das Netbook bereits zu einem Preis von rund 450,- Euro. Das Vorgängermodell N220, dessen Ausstattung nahezu identisch mit der des N230 ist, ist für rund 100,- Euro weniger zu haben.

Eee Keyboard PC 14.06.2010

Der Tastatur-PC von Asus schafft es nach x Anläufen nun doch in den Handel. Der Eee Keyboard PC ist in Kürze verfügbar.

Nachdem der Release-Termin seit der ersten Präsentation immer wieder verschoben wurde, schafft es der Tastatur-PC von Asus nun doch noch in den Handel. Erstmals vorgestellt hatte Asus den Eee Keyboard PC bereits vor anderthalb Jahren auf der CES 2009.

Beim Eee Keyboard PC (Modellbezeichnung EK1542) handelt es sich um Asus ersten Versuch, ein Netbook-System in einer Tastatur unterzubringen. Das Ergebnis ist gut ein Kilo schwer und kostet 549,- Euro. Rechts neben der klassischen Tastatur befindet sich ein 5-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln. Der Touchscreen, der auch einige Multitouch-Gesten beherrscht, dient primär als Maus- und Touchpad-Ersatz. Er kann aber auch alle Ausgaben des Geräts anzeigen.

 

© Asus

 

Trotzdem anderthalb Jahre zwischen Erstpräsentation und Markteinführung liegen, hat Asus kaum an der Hardware geschraubt. Nach wie vor wird der Eee Keyboard PC von Intels älterem Atom-Prozessor N270 mit 1,6 GHz angetrieben. Unterstützt wird er von 1 GByte RAM. Als Speichermedium kommt ein Solid State Drive (SSD) mit einer Kapazität von 16 oder 32 GByte zum Einsatz. An Schnittstellen bietet der Tastaturcomputer drei USB-, einen HDMI-, einen VGA- und die üblichen Audio-Anschlüsse. Für die drahtlose Kommunikation sorgen WLAN und Bluetooth. Der Eee Keyboard PC unterstützt außerdem die drahtlose Übertragung von HDMI-Signalen. Asus spricht in diesem Zusammenhang von der Ultra-Wideband-Technologie (UWB). Zu diesem Zweck ist im Lieferumfang des Geräts ein UWB-Empfangsteil enthalten, mit dem HD-Videos auf einen Fernseher oder Beamer gestreamt werden können, allerdings nur in 720p-Auflösung.


Die wichtigsten technischen Daten zum Asus Eee Keyboard PC EK1542 in der Übersicht:

  • Bildschirm: 5“ Touchscreen (800 x 480 Pixel), Multi-Touch
  • Prozessor: Intel Atom N270 (1,6 GHz)
  • Chipsatz: Intel 945GSE / ICH7-M
  • Arbeitsspeicher: 1 GB DDR2 RAM
  • SSD: 16 GB oder 32 GB
  • Schnittstellen: 3x USB 2.0, HDMI, VGA, Audioanschlüsse
  • Drahtlose Kommunikation: WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1, Ultra Wideband
  • Akku: 36 W (max. Laufzeit von 4 Stunden)
  • Abmessungen: 145 x 425 x 10 ~ 24,4 mm
  • Gewicht: 1,1 kg
  • Betriebssystem: Windows XP Home
Windows-Konkurrenz für das iPad 01.06.2010

Auch Netbook-Pionier Asus möchte auf dem neuen Tablet-Markt mitmischen. Mit dem Eee Tablet und zwei Eee Pads stellt der taiwanesische Hersteller auf einen Streich drei mögliche Konkurrenten für das iPad vor.

Mit kleinen, leichten Minirechnern kennt man sich aus im Hause Asus. Die Eee PCs sind in der Kategorie der Netbooks und Nettops nicht mehr wegzudenken. Nun will Asus auch auf dem Tablet-Markt mitmischen, den Apple mit seinem iPad frisch angekurbelt hat. Im Rahmen der Computex-Messe, die jährlich in Taipeh stattfindet, hat Asus gleich drei Tablet-Geräte vorgestellt. Das Eee Tablet ist primär ein Lesegerät, das auch als digitaler Notiz- und Zeichenblock eingesetzt werden kann. Die interessantere Konkurrenz für das iPad sind jedoch die beiden Geräte der neuen Eee Pad-Reihe, die auf Windows-Basis laufen.

© Asus

 

Asus Eee Tablet
Das mobile Grafiktablet ist mit einem 8 Zoll großen Monochrom-Touchscreen mit 64 Graustufen und stolzen 2450 dpi ausgestattet. Durch die hohe Berührungsauflösung soll es sich für den Nutzer anfühlen, als schreibe oder zeichne er auf Papier. Auch als Lesegerät macht das Eee Tablet keine schlechte Figur. Asus zufolge beträgt die Aufbauzeit pro Seite nur 0,1 Sekunden. Damit wäre das Eee Tablet neunmal schneller als andere E-Book-Reader.
Die weitere Ausstattung beinhaltet eine USB-Schnittstelle für den einfachen Datenaustausch mit dem PC, einen microSD-Kartenslot zur Erweiterung des Speicherplatzes, ein eingebautes Mikrofon zum Aufzeichnen von Sprachmemos, integrierte Lautsprecher, einen Kopfhörerausgang und eine 2-Megapixel-Kamera. Die Akku-Laufzeit gibt Asus mit 10 Stunden an.

 

Asus Eee Pad EP121
Mit ausführlichen Informationen zum Eee Pad EP121 hält sich Asus noch bedeckt. Bekannt ist, dass im Inneren des Tablet-PCs ein stromsparender CULV-Prozessor (Consumer Ultra Low Voltage) von Intel werkelt und Windows 7 Home Premium als Betriebssystem eingesetzt wird. Das 12-Zoll-Touchscreen unterstützt Multitouch-Eingaben. Außerdem gibt es für das Eee Pad EP121 eine Art Dockingstation inklusive physischer Tastatur – aufgesteckt lässt sich der Tablet-PC dann wie ein herkömmliches Notebook bedienen.

 

© Asus

 

Asus Eee Pad EP101TC
Zum Eee Pad EP101TC gibt es bis dato noch viel weniger Informationen zu streuen. Das EP101TC verfügt über ein 10 Zoll großes Touchscreen und soll etwas leichter und kleiner ausfallen als das EP121. Als Betriebssystem kommt Windows Embedded Compact 7 zum Einsatz, der auf Windows 7 basierende Nachfolger von Windows Embedded CE.


Über die Preise kann bislang nur spekuliert werden. Wann Asus Tablet-PCs in den Handel gelangen, ist ebenfalls noch offen.

Sony zeigt neues Vaio P-Modell 11.05.2010

Leichtes Mini-Notebook mit GPS und UMTS in knalligen Farben

© Sony

Mit dem Vaio VPC-P11S stellt Sony das Nachfolgemodell des ultrakompakten Vaio VGN-P11Z vor. Auch das neue Vaio P-Modell setzt auf den ungewöhnlichen Formfaktor des Vorgängers; für frischen Wind sollen knallige Farben und neue Funktionen sorgen.

Das kleine und leichte Notebook auf Basis von Intels sparsamen Atom Z-Prozessoren lehnt sich in Größe und Gewicht an den Vorgänger an. Kaum 2 cm dick und mit einer Breite von 25 cm sowie einer Tiefe von 12 cm passt das Vaio VPC-P11S bequem in eine etwas größere Handtasche. Mit einem Gewicht von gerade einmal 632 g ist das Mini-Notebook zudem minimal leichter als sein Vorgänger. Damit das Lifestyle-Produkt auch zur Handtasche passt, ist es in den Farben Grün, Orange, Schwarz und Weiß erhältlich. Auf die pinkfarbene Variante muss der deutsche Käufer, oder besser gesagt die deutsche Käuferin verzichten. Die gibt es vorerst nur in Japan.  

Dem ungewöhnlichen Format des Notebooks geschuldet befindet sich vor der Tastatur kein Touchpad. Trotzdem setzt Sony nicht etwa auf eine Bedienung via Touchscreen. Das Touchpad wurde einfach am unteren rechten Rand des Displays untergebracht, die beiden Maustasten befinden sich links vom Display. So kann das Vaio P gleichzeitig mit beiden Händen gehalten und gesteuert werden. Für unterwegs eine praktische Lösung, ist doch nicht immer und überall eine Abstellfläche für das Notebook vorhanden. Alternativ kann das Gerät auch über einen Trackpoint in der Mitte der Tastatur bedient werden. 

 
© Sony


Außerdem erkennt das neue Vaio P ähnlich wie Apples iPhone oder iPad die Ausrichtung des Bildschirms. Wird das Mini-Notebook hochkant gehalten, dreht sich der Bildschirminhalt automatisch. Und durch kurzes Kippen in die entsprechende Richtung kann in Dokumenten vor- und zurückgeblättert oder zwischen Webseiten gewechselt werden.

Das 8 Zoll große Display mit einer Auflösung von 1.600 x 768 Punkten wurde vom Vaio VGN-P11Z übernommen. Unter der Haube stecken nebst Intels Atom Z540 Prozessor (1,86 GHz) und Chipsatz-Grafik ein Solid-State-Laufwerk (SSD) mit einer Speicherkapazität von 64 GB sowie 2 GB Arbeitsspeicher. Weiterhin gehören WLAN, UMTS, ein GPS-Modul samt digitalem Kompass, ein Kartenleser, Bluetooth 2.1, eine Webcam sowie zwei USB-Anschlüsse zur Ausstattung des Sony Vaio VPC-P11S. Über die Remote Keyboard-Funktion kann das Vaio P auch als kabellose Tastatur für die Playstation 3 genutzt werden, mit Remote Play können sogar Spiele gesteuert werden.

Sony zufolge hat das Vaio VPC-P11S einen deutlich längeren Atem als das Vorgängermodell. Die Laufzeit soll rund 5 Stunden betragen. Mit einem optional erhältlichen Hochkapazitätsakku soll sogar die doppelte Laufzeit drin sein.

Ende Juni kommt das neue Vaio P auf den Markt. Als Betriebssystem ist Windows 7 Home Premium vorinstalliert. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899,- Euro ist das Sony Vaio VPC-P11S allerdings zwei- bis dreimal so teuer wie ein vergleichbares oder gar leistungsfähigeres Netbook.

Neuer Name: Aus WePad wird WeTab 10.05.2010

Das Berliner Unternehmen Neofonie hat seinen kürzlich vorgestellten Tablet-PC kurzerhand umbenannt. Über die Gründe kann nur spekuliert werden.

Das vor wenigen Wochen mit viel Wirbel vorgestellte WePad wird unter einem anderen Namen auf den Markt kommen. Das in Berlin ansässige Unternehmen Neofonie hat seinen Android-Tablet in WeTab umbenannt.
 

© Neofonie

In der knapp formulierten Pressemitteilung vom 7. Mai 2010 heißt es dazu nur: "Um unser Produkt am internationalen Markt für Tablet-Computer noch deutlicher abzugrenzen, ändern wir mit Wirkung ab heute den Produktnamen unseres Tablet-Computers WePad in WeTab". Ob allein Marketinggesichtspunkte den Anstoß zur Umbenennung gaben? Vielerorts wird spekuliert, dass die Namensänderung wegen markenrechtlicher Probleme mit Konkurrent Apple vorgenommen wurde. Die auffälligen Namensähnlichkeiten zwischen iPad und WePad sind jedenfalls nicht von der Hand zu weisen.

Natürlich musste in Folge der Namensänderung auch die WePad GmbH in WeTab GmbH umbenannt werden. Die bisherige Webseite des Unternehmens wurde bereits abgeschaltet und durch die neue Webseite wetab.mobi ersetzt. Die Facebook-Seite zum Gerät ist ebenfalls umgezogen und auch bei Online-Händler Amazon, wo der Tablet-PC vorbestellt werden kann, taucht er nur noch unter neuem Namen auf.

iPad: Apple gibt Preise bekannt 09.05.2010

Ab 28. Mai ist Apples Tablet-PC auch in Deutschland zu haben. Zwischen 499,- und 799,- Euro wird es kosten.

© Apple

Nun ist es offiziell. Ab dem 28. Mai ist das Apple iPad auch in Deutschland erhältlich. Im Online Store des Herstellers kann der Tablet-PC ab dem 10. Mai vorbestellt werden. In den USA ist das iPad bereits seit Anfang April in der WLAN-Variante, seit Ende April auch in der UMTS-Variante verfügbar.

Im Apple Store sind nun auch die offiziellen Preise für die verschiedenen iPad-Ausführungen aufgetaucht. Für die günstigste Ausführung mit WLAN und 16 GB sind 499,- Euro hinzublättern. Das teuerste Modell mit WLAN, UMTS und 64 GB kostet 799,- Euro.

WePad: iPad-Konkurrent aus Deutschland 14.04.2010

Noch bevor Apples Tablet-PC hierzulande auf den Markt gelangt, überrascht ein deutsches Unternehmen mit dem WePad. Die iPad-Alternative der Firma Neofonie wurde in Berlin erstmals live vorgestellt.

Die offizielle Ankündigung des Apple iPad wurde von einem großen medialen Interesse begleitet. Nicht weniger interessiert zeigten sich die Medien nun auch an der in Berlin vorgestellten Konkurrenz eines kleinen Unternehmens aus Deutschland. Die Berliner Firma Neofonie hat zusammen mit dem Münchner Partner 4tiitoo das WePad entwickelt. Auch mit dem WePad sollen Nutzer Bücher, Tageszeitungen und Zeitschriften lesen, im Internet surfen und Filme anschauen können. Doch soll das Gadget "made in Germany" mit einigen Vorzügen aufwarten, die beim Konkurrenzmodell aus dem kalifornischen Cupertino vermisst werden.

© Neofonie

Das WePad, das mit einem von 4tiitoo entwickelten Linux-Derivat (WeOS) laufen soll, wurde als offene Plattform konzipiert. So lassen sich z.B. alle Android-Apps für Google-Smartphones ohne Einschränkungen auch auf dem WePad nutzen. Außerdem können Drittfirmen und freie Programmierer eigene Apps für das WePad entwickeln und selbst vertreiben. Auch Verlagshäusern soll es möglich sein, elektronische Versionen ihrer Printpublikationen schnell und einfach auf das WePad zu bringen – ohne Preisdiktat und Zensur, betonen die WePad-Macher. Das ist durchaus als ernst gemeinte Kampfansage an Apple zu verstehen. Das US-Unternehmen ist bei vielen Verlagen in Ungnade gefallen, nachdem es vermeintlich oder tatsächlich erotische Inhalte aus seinem App Store kommentarlos verbannt hatte. Von der Zensur betroffen war vorübergehend auch die Applikation des "Stern"-Magazins – wegen einer vergleichsweise harmlosen Bilderstrecke. Neofonie hat bereits erste Medienpartner für seine WeMagazine-Plattform gewinnen können, darunter auch "Stern"-Herausgeber Gruner + Jahr. Im Gegensatz zum Apple iPad wird das WePad zudem Adobe Flash und AIR unterstützen, was für den Erfolg des Tablet-PCs aus Berlin eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen könnte. Schließlich werden viele multimediale Webangebote über die beiden Techniken von Adobe realisiert. So werden zum Beispiel rund 75 Prozent aller Videos im Netz auf Flash-Basis ausgegeben.

Das WePad wird es in zwei Ausführungen geben. Die Grundausstattung beider Ausführungen ist identisch und baut auf typischen Netbook-Komponenten auf. Als Prozessor kommt ein Intel Atom N450 mit 1,66 GHz Taktfrequenz zum Einsatz. Das Multitouch-Display misst 11,6 Zoll in der Diagonale und hat eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Zum Vergleich: Das iPad hat ein 9,7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Außerdem bietet das WePad jene Anschlussmöglichkeiten, die man beim Apple-Modell vermissen würde. Die deutsche iPad-Alternative verfügt über zwei USB-Anschlüsse und einen SDHC-Slot zur Speicherplatzerweiterung oder zum schnellen Import von Bildern einer Digitalkamera. Obendrauf gibt es eine 1,3-Megapixel-Webcam für Videochats.

© Neofonie

Einzig in Sachen Akkulaufzeit ist das WePad dem iPad unterlegen. Neofonie zufolge soll das WePad auf etwa 6 Stunden Laufzeit kommen. Das Apple iPad soll 10 bis 12 Stunden durchhalten. Allerdings sind solche Herstellerangaben stets mit Vorsicht zu genießen.

Die Basisversion des WePads bringt 16 GByte Speicherplatz sowie WLAN mit und soll 449,- Euro kosten. Das Spitzenmodell, das rund 120,- Euro teurer ist, bietet doppelt so viel Speicherplatz, UMTS/HSDPA und GPS. Außerdem soll es eine HDMI-Schnittstelle bekommen und FullHD in 1080p ausgeben können. Höchstwahrscheinlich werden auch subventionierte Geräte erhältlich sein. Neofonie steht derzeit in Verhandlungen mit Mobilfunkanbietern und Verlagen, die das WePad in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag oder einem Zeitschriften-Abonnement günstiger anbieten könnten.

Im Juli sollen bereits erste Geräte ausgeliefert werden. Die Massenverfügbarkeit wird für August 2010 angestrebt.


Indessen hat Apple den deutschen Verkaufsstart für das iPad erneut verschoben. Erst Ende Mai soll der Tablet-PC hierzulande auf den Markt kommen. Grund für die Verzögerung seien Lieferprobleme wegen der unerwartet hohen Nachfrage in den USA, wo das iPad bereits seit Anfang April erhältlich ist.

Asus: Netbook mit Multitouch-Unterstützung 31.03.2010

Angekündigt hatte Asus den Eee PC T101MT schon vor etlichen Monaten. Nun kommt die Mischung aus Netbook und Convertible, kurz Netvertible, endlich in den Handel.

© Asus
Der neueste Spross der erfolgreichen Eee-PC-Familie aus dem Hause Asus hört auf den Namen T101MT und möchte sich als großer Bruder des T91MT etablieren. Auch der Eee PC T101MT besitzt einen umklappbaren, berührungsempfindlichen Bildschirm, der Multitouch-Gesten versteht. Allerdings fällt der Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 10 Zoll etwas größer aus. An der Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln hat sich nichts geändert. Wie bei einem Convertible – der häufigsten Bauform für Tablet PCs – lässt sich der Bildschirm des T101MT um 180° drehen und auf die Tastatur klappen. Bedient wird das Netbook dann ganz und gar mit den Fingern oder einem speziellen Stift (Touchpen).
 
Abgesehen vom umklappbaren Display bietet der Asus Eee PC T101MT mit Intels aktueller Pine-Trail-Plattform – bestehend aus der neuen Atom-CPU N450 mit integriertem Grafikkern (GMA 3150) und dem NM10-Chipsatz – Netbook-Standardkost.   
 
Der Asus Eee PC T101MT ist in zwei Varianten im Handel zu finden. Zum Preis von 399,- Euro (UVP) erhält man das Netbook mit 1 GB RAM, 160 GB großer Festplatte und Windows 7 Starter Edition. Für nur 50,- Euro mehr gibt es die doppelte Menge an Arbeitsspeicher (2 GB RAM) und Festplattenkapazität (320 GB) sowie Windows 7 Home Premium. Laut Hersteller kommt der Eee PC T101MT mit seinem Akku auf eine Laufzeit von bis zu 6,5 Stunden.


Die wichtigsten technischen Daten zum Asus Eee PC T101MT in der Übersicht:
  • Bildschirm: 10,1“ Touchscreen (1.024 x 600), LED Backlight, Multi-Touch
  • Prozessor: Intel Atom N450 (1.66 GHz)
  • Chipsatz: Intel NM10
  • Arbeitsspeicher: 1 GB bzw. 2 GB DDR2 RAM
  • Grafik: Intel GMA 3150
  • Festplatte: 160 GB bzw. 320 GB
  • LAN: 10/100 Ethernet
  • WLAN: 802.11 b/g/n
  • Sonstiges: Bluetooth, 3x USB 2.0, 0,3-Megapixel-Webcam, Kartenleser
  • Akku: 36 Wh
  • Abmessungen: 264 x 181,4 x 31 mm
  • Gewicht: 1.3 kg
  • Farbe: Schwarz oder Weiß
  • Betriebssystem: Windows 7 Starter bzw. Home Premium

 

© Asus

 

 

Asus: Multimedia-Notebooks mit USB 3.0 24.03.2010

Mit dem N61JA-JX008V und dem N82JV-VX020V stellt Asus zwei neue Multimedia-Notebooks vor, die nicht nur hohen Musik- und Filmgenuss versprechen, sondern auch spieletauglich sein sollen.

© Asus

Immer mehr Geräte sind mit USB 3.0 ausgestattet. Auch die neuen Multimedia-Notebooks von Asus verfügen über eine USB-Schnittstelle der neuen Generation. Daten sollen sich damit bis zu zehnmal schneller übertragen lassen als mit dem Vorgängerstandard USB 2.0. Ob dem in der Praxis so ist, müssen erste Testberichte zu den beiden Notebooks von Asus noch zeigen.

Die beiden Asus-Modelle, das N61JA-JX008V mit einem 16-Zoll-Display und das N82JV-VX020V mit einem 14-Zoll-Display, warten außerdem mit einem Intel Core i5 Prozessor mit einer Taktrate von 2,4 GHz auf. Dazu gesellen sich 4 GB Arbeitsspeicher, 500 GB Festplattenkapazität sowie eine leistungsstarke ATI Mobility Radeon HD5730 (N61JA-JX008V) bzw. NVIDIA GeForce GT335M (N82JV-VX020V) mit je 1 GB Grafikspeicher.

Mitte April 2010 gelangen die neuen Asus-Modelle in den Handel. Preislich sollen die beiden Multimedia-Notebooks bei jeweils 1.050,- Euro liegen.

 

Die wichtigsten technischen Daten zum ASUS N61JA-JX008V in der Übersicht:

  • Display: 40,64 cm / 16 Zoll (Auflösung: 1.366 x 768), LED Glare Type Display
  • CPU: Intel® Core™ i5-520M (2.4 GHz, mit Turbo Boost bis zu 2,93 GHz, 3MB L3 Cache)
  • Chipsatz: Intel® HM55
  • Grafik: ATI Mobility Radeon HD5730 mit 1.024 MB VRAM / Direct X 11
  • Betriebssystem: Microsoft® Windows® 7 Home Premium
  • Kommunikation via Ethernet: 10/100/1000 MBit/s integriert
  • Bluetooth und WLAN 802.11 b/g/n integriert
  • Arbeitsspeicher: 4.096 MB DDR3-1.066
  • Festplatte: 500 GB S-ATA HDD 5.400 U/min
  • Schnittstellen: 1 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, HDMI, VGA Out, E-SATA
  • Card Reader: 8-in-1
  • Akku: 6 Zellen Lithium-Ionen (4.400 mAh) / 90 Watt
  • Gewicht: 2.900 Gramm
  • Abmessungen: 384 x 265 x 27 ~ 39 mm
  • Farbe: Braun

Die wichtigsten technischen Daten zum ASUS N82JV-VX020V in der Übersicht:

  • Display: 35,56 cm / 14 Zoll (Auflösung: 1.366 x 768), LED Glare Type Display
  • CPU: Intel® Core™ i5-520M (2.4 GHz, mit Turbo Boost bis zu 2,93 GHz, 3MB L3 Cache)
  • Chipsatz: Intel® HM55
  • Grafik: NVIDIA GeForce GT335M mit 1.024 MB VRAM und Optimus Technologie
  • Betriebssystem: Microsoft® Windows® 7 Home Premium
  • Kommunikation via Ethernet: 10/100/1000 MBit/s integriert
  • Bluetooth und WLAN 802.11 b/g/n integriert
  • Arbeitsspeicher: 4.096 MB DDR3-1.066
  • Festplatte: 500 GB S-ATA HDD 5.400 U/min
  • Schnittstellen: 1 x USB 3.0, 3 x USB 2.0, HDMI, VGA Out, E-SATA
  • Card Reader: 8-in1
  • Akku: 8 Zellen Lithium-Ionen (4.400 mAh) / 90 Watt
  • Gewicht: 2.300 Gramm
  • Abmessungen: 345 x 243 x 33 ~ 35 mm
  • Farbe: Braun
Samsung: Netbook für Kinder 11.03.2010

In Zusammenarbeit mit Microsoft hat Samsung eine Kinder-Edition seines Netbooks N150 entwickelt.

Auf der CeBIT stellte Samsung ein gemeinsam mit Microsoft entwickeltes Netbook für Kinder vor. Das Netbook, das für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren geeignet sein soll, basiert auf dem Samsung N150, das von Intels neuem Atom-N450-Prozessor angetrieben wird. Neben einem robusten Gehäuse und einem matten, sprich spiegelfreien 10,1-Zoll-Display, das Kinderaugen schonen soll, bietet das Netbook kindgerechte Software.

Das Windows-7-Betriebssystem ist u.a. mit einer Applikation bestückt, die es Eltern erlaubt, das Netbook kinderfreundlich zu konfigurieren. So ist zum Beispiel ein vom Kindesalter abhängig einstellbarer Web-Filter mit an Bord. Außerdem sind Lernprogramme und der Windows Live Messenger für Kids vorinstalliert.  

Der mobile Samsung-PC für Kinder soll in der zweiten Jahreshälfte 2010 in den Handel gelangen. Ein Preis steht noch nicht fest.

 

© Samsung

Die wichtigsten technischen Daten zum Samsung N150 in der Übersicht:

  • Bildschirm: 10,1“ Display (1024 x 600 Pixel), entspiegelt
  • Prozessor: Intel Atom N450 (1,66 GHz)
  • Arbeitsspeicher: 1 GB DDR2 RAM
  • Grafikprozessor: Intel GMA 3150
  • Festplatte: 250 GB
  • Sonstiges: Webcam, WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 2.1, 3x USB 2.0
  • Multikartenleser: für SD, SDHC, MMC
  • Akku: 6-Zellen Lithium-Ionen-Akku
  • Abmessung: 264 x 188 x 25-27 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 1,24 kg (inkl. Akku)

 

Weiterführender Link: Netbooks im Test

Medion Akoya E1222: Neues Netbook bei ALDI 04.03.2010

Ab dem 4. März 2010 ist in den Regalen des Discounters ein preiswerter 10-Zöller mit großer Festplatte zu finden.

© ALDI

Am Donnerstag, den 4. März 2010, dürften sich frühmorgens wieder lange Schlangen vor den ALDI-Filialen bilden. Der Discounter hat ein neues Netbook von der Hausmarke Medion im Angebot. Bei dem Medion Akoya E1222 (aka MD 98240) handelt es sich um einen kleinen, leichten 10-Zöller mit einer guten Ausstattung und einer 36-monatigen Hersteller-Garantie. Der Preis kann sich sehen lassen: 299,- Euro soll das neue ALDI-Netbook kosten. 

Wie fast alle aktuellen Netbooks dieser Klasse arbeitet das Medion Akoya E1222 mit einem Intel Atom Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz. Auch die restliche Ausstattung fällt mit 1 GB DDR2 RAM, WLAN Draft-n, Bluetooth und integrierter Webcam klassentypisch aus. Pluspunkte sammelt das Gerät mit seiner 250 GB großen Festplatte. Ähnlich ausgestattete Netbooks wie das N510-anynet N270 WBT21 von Samsung oder der Eee PC 1005HA von Asus bieten eine Speicherkapazität von "nur" 160 GB.

Windows 7 ist in der Starter Edition vorinstalliert. Eine Recovery DVD ist im Lieferumfang des Medion Akoya E1222 enthalten. Da das ALDI-Modell Netbook-typisch ohne optisches Laufwerk daherkommt, kann diese nur über ein externes Laufwerk genutzt werden.


Die wichtigsten Daten zum Medion Akoya E1222 (MD 98240) in der Übersicht:

  • Bildschirm: 10“ LED-Backlight Display (1024 x 600 Pixel)
  • Prozessor: Intel Atom N450 (1,66 GHz)
  • Arbeitsspeicher: 1 GB DDR2 RAM
  • Grafikprozessor: Intel Graphics Media Accelerator 3150
  • Festplatte: 250 GB
  • Sonstiges: 1,3-Megapixel-Webcam, WLAN Draft-n, Bluetooth 2.1, 3x USB 2.0, VGA, Audio-Ports, Multikartenleser für SD, MMC, MS und MS Pro
  • Akku: 6-Zellen Lithium-Ionen-Akku
  • Abmessung: 266 x 180 x 18-46 mm (B x T x H)
  • Gewicht: knapp 1,2 kg (inkl. Akku)
MSI zeigt 3D-PC auf der CeBIT 25.02.2010

Der taiwanesische PC-Hersteller hat einen All-in-One-PC mit Full-HD-Display und 3D-Unterstützung angekündigt.

© MSI

Die Zukunft heißt 3D. Da wundert es nicht, dass das dreidimensionale Seherlebnis auch auf der diesjährigen CeBIT (2. bis 6. März 2010) bei vielen Ausstellern im Mittelpunkt stehen wird.

So wird u.a. der taiwanesische Hersteller MSI den Prototypen eines All-in-One-PCs mit 3D-Unterstützung präsentieren. Der schlanke 3D-PC soll über ein berührungsempfindliches, 24 Zoll großes Panel mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), 120 Hertz Bildwiederholrate, LED-Hintergrundbeleuchtung und Multi-Touch-Funktion verfügen. Eine 3D-Shutterbrille sorgt für den räumlichen Seheindruck bei Spielen und Filmen. 

Genauere Angaben zu den technischen Daten wird MSI vermutlich auf der CeBIT machen. Im zweiten oder dritten Quartal 2010 soll der All-in-One-PC dann in den Handel gelangen.

Apple iPad vorgestellt 28.01.2010

Apple hat am gestrigen Tage sein neuestes Gadget vorgestellt: das iPad. Dass Apple an einem Tablet-PC arbeitet, war ein offenes Geheimnis. Trotzdem wurde es von einem Medienrummel begleitet, der auch einem G8-Gipfel in nichts nachsteht. Was kann das iPad und wie hebt es sich von der Konkurrenz ab?

Das iPad schließt die Lücke zwischen iPhone und iMac, also zwischen Smartphone und Computer. Es ist mobil, auf Wunsch ständig mit dem Internet verbunden, voll grafikfähig und eine Spielwiese für diverse Programme, angefangen beim Mediaplayer über Webapplikationen, Büroanwendungen bis hin zu einfachen Spielen. Zu iTunes, dem Platzhirsch unter den Online-Musikanbietern, gesellt sich nun der iBook Store, schließlich kann das iPad auch als eBook-Reader verwendet werden. Über den Webbrowser kommt natürlich auch die tägliche Zeitungslektüre nicht zu kurz.

Das iPad besteht fast nur aus einem großen Touchscreen und ist damit praktisch ein größerer Bruder des iPhones. Es ist damit zwar wenig innovativ, aber bietet immerhin das bewährte Apple-Design. Es ist 24,3 x 19 cm groß, also zwischen DIN A5 und DIN A4 angesiedelt. Mit einer Dicke von nur 1,34 cm muss es wahrlich zu keinem Weight Watchers-Treffen. Über einen Lagesensor dreht sich das Bild auf dem Touchscreen passend zur aktuellen Position, auch das ist nichts Neues.  

Das Bedienkonzept ist, soweit es sich anhand der offiziellen Präsentation zum Apple iPad einschätzen lässt, wieder Apple-typisch anwenderfreundlich. Dies ist auch das Einzige, was das iPad mutmaßlich der Konkurrenz voraus hat. In Büchern schmökern, Videos und Fotos anschauen, E-Mails schreiben, Zeitung lesen, einen Kalender führen, Spielchen spielen und Musik genießen - das kann man nicht nur mit den auf der CES vorgestellten Konkurrenzprodukten, sondern prinzipiell mit allen mobilen Computern. Das große Plus ist, dass Apple all diese Funktionen in eine übersichtliche Bedienstruktur eingliedert. Inwieweit das auch der Konkurrenz gelingt, bleibt abzuwarten. Da Apple hier jedoch in der Vergangenheit ein glückliches Händchen bewiesen hat, kann man dem kalifornischen Konzern zutrauen, hier nicht von alten Tugenden abzuweichen.

Der Nachteil dieser einfachen Bedienstruktur ist, dass einige dieser Features mit den jeweiligen Apple Stores verknüpft sind. eBooks werden zwar im verbreiteten ePub-Format angeboten, sind aber nur über den iBook Store zu beziehen. Wenn der ähnlich repressive Nutzungsregeln wie seinerzeit iTunes hat, ist dies kein Fortschritt für den Kunden. Das iPad hat darüber hinaus auch Zugang zum App Store. Alle iPhone-Anwendungen funktionieren auch auf dem iPad. Damit steht schon zum Release ein riesiger Fundus an Miniprogrammen zur Verfügung. Der kann sich freilich nicht mit frei konfigurierbaren Tablets auf Windows-Basis messen, für die diese Tools größtenteils umsonst und unzensiert zur Verfügung stehen, aber da alle Apps einfach auf einem einzigen Kanal zu beziehen sind, erhöht sich der Anreiz für Technik-Laien.

Die Anwendungen lassen sich per Multi-Touch mit intuitiven Gesten bedienen. Bei Bedarf wird eine Tastatur auf dem Touchscreen eingeblendet. Auf Dauer kann damit aber nicht effektiv getippt werden, deshalb bietet Apple auch eine externe Tastatur an. Da Apple für das Gerät eine angepasste Version seiner Bürosoftware verkauft, ist dies auch angebracht. Für den professionellen Einsatz unterwegs ist das iPad dennoch ungeeignet, da Apple am Display gespart hat, so dass es sich nicht mit einem Stift bedienen lässt. Vor allem aber gibt es kein "Copy and Paste". Damit bleibt das iPad in der Steinzeit der Datenverarbeitung.

Die technische Seite bietet nichts völlig Überraschendes. Apple verwendet einen eigenen Prozessor, dessen Leistung sich nicht abschätzen lässt. Die Taktung von 1 GHz lässt aber darauf schließen, dass er sich auf Atom- und damit auf Netbook-Niveau befindet. Mangels dezidiertem Grafikchip ist an vollwertige PC-Spiele nicht zu denken. Die Bewegungssensoren erlauben aber zumindest eine intuitive Bedienung. Bei der Präsentation wurde eine abgespeckte Version von Need for Speed Shift gezeigt, die sich durch Neigen des iPads steuern lässt. Der Flash-Speicher des Geräts ist je nach Variante zwischen 16 und 64 GB groß, reicht also von "für den mobilen Einsatz völlig ausreichend" bis "großzügig". Zur Kommunikation stehen - wieder in Abhängigkeit von der Variante - UMTS, WLAN und Bluetooth zur Verfügung. Getreu dem Alles-aus-einer-Hand-Motto bietet Apple zumindest in den USA in Zusammenarbeit mit AT&T eine eigene UMTS-Datenflatrate an. Das ist ein wichtiger Baustein in der Vermarktung, da viele Features so überhaupt erst nutzbar werden. GPS ist dagegen nicht an Bord. In den teureren Versionen kann das iPad seine Position wenigstens mittels Mobilfunksender triangulieren, aber wenn es keine Mobilfunkverbindung gibt, gibts auch kein GPS. Mau sieht es auch bei den kabelgebundenen Schnittstellen aus. Das Gerät besitzt nicht einmal einen USB-Anschluss. Apple nutzt eine eigene Schnittstelle, an die man auch mithilfe des richtigen Kabels einen USB-Anschluss am Pc bzw. Mac anschließen kann. USB-Geräte selbst kann man jedoch nicht an das iPad anschließen.

Die Auflösung des 9,7 Zoll großen Touchscreens beträgt 1024 x 768 Pixel. Zum Vergleich: Ein Asus Eee PC mit einem 10,2-Zoll-Display hat 1280 x 768 Pixel. Auch wenn in den Medien wie unlängst bei Spiegel Online etwas von HD-Tauglichkeit zu lesen ist, sollte beachtet werden, dass die volle Blu-ray-Auflösung mehr als doppelt soviele Pixel erfordert. 1024 x 768 ist das untere Ende der Fahnenstange und beispielsweise bei PC-Monitoren längst veraltet. Für den kleinen iPad-Bildschrim reicht die Auflösung jedoch vollkommen aus, um scharfe Bilder zu liefern. Ob das Display reaktionsschnell genug ist, um Filme und Spiele auch schlierenfrei darzustellen, ging aus der Präsentation nicht hervor. Apple gibt an, dass der Akku bis zu 10 Stunden hält. Das dies nur die obere Grenze ist, versteht sich. Die Werte aus der Praxis werden darunter liegen. Trotzdem liegt das iPad damit nominell über dem Netbook-Niveau, bei denen man bereits keine Probleme mit der Stromversorgung hatte. Beim iPad wird es wahrscheinlich ähnlich sein.

Die große Überraschung ist der Preis, der für das Einsteigermodell bei 499,- US-Dollar liegt. Für die Premium-Variante mit UMTS und größerem Speicher muss man 830,- US-Dollar hinblättern. Die monatlichen Gebühren für den Datentarif kommen noch dazu, will man das iPad nicht nur ans heimische WLAN anschließen. Um diesen Preis zu erzielen, hat Apple sein Premium-Konzept zum Teil aufgeweicht und wichtige Funktionen eingespart. Zum einen fehlt eine eingebaute Kamera, die mitlerweile zum Standard jeglicher mobilen Geräte gehört. Zum anderen ist die Rechenleistung zu beschränkt, um mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen lassen zu können. Anders ist nicht zu erklären, dass man z.B. um eine Email abrufen zu können, erstmal den Internet-Browser schließen muss.

Obwohl das iPad von der technischen Seite nichts bietet, was die Konkurrenz oder sogar Netbooks nicht auch könnten, hat es dennoch das Potential zum Hit. Tablets gibt es schon seit Jahren, aber sie konnten sich nie durchsetzen. Dies lag vor allem an vier Gründen: 1. Die Kunden hatten nicht genug Vertrauen, dass sich die neue Geräteart durchsetzen könne. 2. Die Preise waren zu hoch für den Massenmarkt. 3. Die Geräte konnten zwar schon immer viel. Im Vergleich zu einem Desktop-PC war der Funktionsumfang nicht wesentlich kleiner, die Bedienung war aber ungleich umständlicher und so war dem Funktionswust kaum noch Herr zu werden. 4. Viele Funktionen sind ohne mobilen Internetzugang nur auf dem Papier zu gebrauchen.

Das erste Problem fällt durch den Hype um Apple von vornherein weg und die Preise sind mittlerweile bei allen Anbietern auf einem sinnvollen Niveau angelangt. Das dritte Problem geht Apple direkt an. Die Bedienung ist zum einen bis ins kleinste Detail optimiert. Auf der anderen Seite ist aber auch der Funktionsumfang eingeschränkt. Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil wirkt, könnte dem iPad gerade zum Durchbruch verhelfen. Apple kommt zusätzlich zugute, dass sie sich viele Partner an Bord geholt haben: Zeitungsverlage, die Musikindustrie, die Heerscharen an App-Programmierern und Buchverleger, die maßgeschneiderte Anwendungen für das iPad anbieten. Das letzte Problem löst Apple, indem für eine monatliche Gebühr flächendeckenden mobilen Internetzugang angeboten wird. Dass dies gleichzeitig eine Goldgrube ist, zeigt nur noch mehr, wie clever diese Strategie ist.

 

 Bildquelle: Apple

Dell-Rechner bei MediaMarkt 14.01.2010

Künftig werden einige Desktop-Rechner und Notebooks aus dem Hause Dell auch in MediaMarkt-Filialen erhältlich sein. Bislang setzte der Computer-Hersteller hierzulande vorwiegend auf den Direktvertrieb.

Dell, einer der weltweit größten Hersteller von Desktop-Rechnern und Notebooks, erweitert seine Vertriebswege. Bisher vertrieb Dell seine Produkte fast ausschließlich direkt – per Internet, Fax oder Telefon. Nun soll ein Teil von Dells Produktpalette aber auch den Weg in den stationären Handel finden. Zu diesem Zweck hat der PC-Hersteller eine Kooperation mit MediaMarkt, Teil der Media-Saturn Holding GmbH, vereinbart. Schon in den kommenden Tagen sollen erste Dell-Rechner in den Filialen des Elektrohändlers erhältlich sein, darunter Desktop-PCs und Notebooks der Inspiron- und Studio-Serie sowie die Gaming-Notebooks Alienware M15x und M17x und die Gaming-Desktop-PCs Aurora und Area-51. Alienware ist seit knapp vier Jahren eine eigenständige Tochtergesellschaft von Dell.

Durch die Zusammenarbeit mit MediaMarkt bietet sich interessierten Kunden künftig die Möglichkeit, Dell-Produkte vor Ort in Augenschein nehmen zu können. In anderen Ländern kooperiert Dell bereits erfolgreich mit Einzelhändlern, z.B. Best Buy, Staples und Wal Mart in den USA oder Dixons in Großbritannien.

Blu-ray mit 33,4 GByte 05.01.2010

Sony und Panasonic wollen die maximale Speicherkapazität der Blu-ray Disc durch ein neues Analyseverfahren erhöhen

Der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei zufolge arbeiten die beiden Elektronikriesen Sony und Panasonic an einem neuen Verfahren, das die Speicherkapazität einer Blu-ray Disc auf 33,4 GByte pro Datenschicht (Layer) erhöhen soll. Bislang liegt das maximale Fassungsvermögen der blauen Scheibe bei 25 GByte pro Layer.

Die erhöhte Speicherkapazität soll durch das von Sony und Panasonic entwickelte i-MLSE-Verfahren (Maximum Likelihood Sequence Estimation) erreicht werden. Das Verfahren ermöglicht es, eine Blu-ray Disc dichter zu beschreiben. Solche Scheiben sollen auch von älteren Blu-ray Playern gelesen werden können, da sich an der Technik nichts grundlegend ändert. Nachwievor finden eine blau-violette Lasediode mit einer Wellenlänge von 405 Nanometern und eine Linse mit einer numerischen Apertur von 0,85 Verwendung.

Das i-MLSE-Verfahren soll in Kürze der BDA (Blu-ray Disc Association) zur Aufnahme in die offizielle Spezifikation vorgelegt werden.

Indes testet das taiwanesische Unternehmen Ritek dreilagige Blu-Ray Scheiben mit einer Speicherkapazität von 100 GByte.

Dell Adamo XPS 13 26.11.2009

Dell greift Apple mit dem schlanken Adamo XPS 13 frontal an. Wer mit einem Macbook Air liebäugelte, auf die gewohnte Windows-Umgebung aber nicht verzichten wollte, hat nun eine handfeste Alternative. Die Krone des flachsten Notebook der Welt reißt Dell klar an sich.

Das Adamo ist nicht nur schlanker als der Apple-Konkurrent, sondern auch schneller und ausdauernder. Ein echter Tiefschlag für Apple. Das Gehäuse beherbergt ein 13-Zoll-Display mit Widescreen-Abmessung. Das Gerät ist mit einem Core 2 Duo für ein ultraflaches Notebook gut bestückt und weiß das hochwertige Display damit gut zu nutzen. Wer über USB ein externes Blu-ray Laufwerk anschließt, kann sogar HD-Filme genießen. Allerdings nicht in voller Pracht, denn das Display bringt nicht die nötige Auflösung mit. Besser als eine Standard-DVD ist es aber allemal.

Beim Design überzeugt Dell mit einer frischen Idee und einer hochwertigen Verarbeitung. Der Clou am Gerät ist, dass es ausgeklappt nicht flach am dem Tisch liegt, sondern die Tastatur eine schräge Fläche bildet und somit den geneigten Tastaturen von Desktop-PCs näher kommt als andere Notebooks. Zudem entseht damit ein Hohlraum unter der Tastatur, so dass die Kühlung stets mit frischer Luft versorgt wird. Das Gerät bleibt also stets kühl und trotzdem leise. Damit verbindet das Adamo bezaubernde Optik mit viel Alltagstauglichkeit. Unterstrichen wird dies durch die gute Akkulaufzeit und die Anschlußvielfalt. Bauartbedingt fehlt natürlich ein optisches Laufwerk.

 Bildquelle: Dell

800 Euro für eine PC-Maus? 29.10.2009

Neues zum Thema "Dinge, die die Welt nicht braucht" – aber die die Welt kosten

Wer 800 Euro zu viel in der Tasche hat und noch keine Idee hat, was er damit anfangen soll, für den haben wir einen Vorschlag. Das niederländische Unternehmen Intelligent Design hat mit der ID Mouse die vermutlich teuerste PC-Maus der Welt entworfen. Mit Sicherheit kostet sie mehr als so mancher Desktop-PC oder so manches Notebook. Dafür ist die Bluetooth-Maus aber auch ein echter Hingucker. Der Mauskörper aus schwarzem oder weißem Kunststoff wird von einem edel geschwungenen Titanrücken geschützt und das Scrollrad ist aus dem Metall Neodym gefertigt. Aufgrund ihres intelligenten Designs soll die ID Mouse sowohl für Links- als auch für Rechtshänder komfortabel zu bedienen sein. Wer noch nicht überzeugt ist, kann die Luxusmaus Mitte Dezember auf der Millionärsmesse in Amsterdam in Augenschein nehmen.

 

Bildquelle: Intelligent Design
Drahtlose Stromversorgung bei Notebooks: Innovation oder Sieg der Faulheit über den Klimaschutz? 01.10.2009

Dell bringt mit dem Latitude Z600 den ersten Laptop auf den Markt, der vollkommen drahtlos operiert. Das heißt insbesondere, dass er auch ohne Stromkabel auskommt. Die drahtlose Energieübertragung steht nicht erst seit der diesjährigen CES auf der Agenda vieler namhafter Technologie-Konzerne. Mit dem Dell Latitude Z600 kommt jetzt aber das erste Notebook mit dieser Technik auf den Markt und könnte so Speerspitze einer neuen Technikgeneration sein.

Das Dell Latitude Z600 ist ein Business-Notebook, das neben einigen Innovationen beim Design und der Bedienung vor allem mit einem 100%-Drahtlos-Konzept auf sich aufmerksam macht. Voraussetzung ist, dass der Nutzer neben dem Laptop auch die passende Ladestation erwirbt. An diese werden Maus, Tastatur und andere Peripheriegeräte angeschlossen. Vor allem aber wird die Ladestation auch mit der Steckdose verbunden. Das Dell Notebook wird anschließend auf die ansehnlich designte Dockingstation gestellt und nun drahtlos mit den Daten der Eingabegeräte und Strom versorgt. Diese Übertragung funktioniert nur in unmittelbarer Nähe der Dockingstation. Schon ein Platzieren des Notebooks neben der Station unterbricht die Übertragung. Der einzige Unterschied zu herkömmlichen Cradle-Stationen, bei denen das Gerät in der Station einrastet, sind einige Zentimeter Bewegungsspielraum.

Für die Datenübertragung nutzt Dell Funksignale mit einem hohen Frequenzbereich, die sich zwar mit anderen Signalen, z.B. vom Handy, überlagern, von diesen aber nur als zufällige Anomalie wahrgenommen und sofort ausgeglichen werden. Zumindest theoretisch sollten sich dadurch keine Signalstörungen bei anderen Geräten ergeben. Wie es in der Praxis aussieht, wird sich zeigen. Die Technik wird Ultra Wide Band oder abgekürzt UWB genannt. Nachteil dieser Übertragung ist die kurze Reichweite.

Der Strom wird per elektromagnetischer Induktion übertragen. Eine Spule in der Ladestation wandelt den Strom in ein magnetisches Feld um und eine weitere Spule im Laptop wandelt das magnetische Feld dann wieder in elektrischen Strom um. Das Prinzip unterscheidet sich also im Grunde nicht von dem eines normalen Trafos. Anders als bei diesem sind die beiden Spulenkerne jedoch nicht verbunden, so dass es zu größeren Verlusten kommt. Die Ladestation zieht viel mehr Strom aus der Steckdose als beim Notebook auch wirklich ankommt.

Damit liegt das Hauptproblem der neuen Technik auf der Hand: Sie ist eine Stromverschwendung sondergleichen. Während die Vorteile als marginal zu bewerten sind (man gewinnt einige Zentimeter mehr Bewegungsfreiheit gegenüber einer Cradle-Dockingstation), sind die Nachteile erheblich. Hier wird fast völlig grundlos Strom verschwendet. Während die Haushalte gerade dabei sind, mehr oder weniger murrend Glühbirnen gegen Energiesparlampen auszutauschen, klafft hier der nächste Abgrund auf dem Weg zu einer Gesellschaft, die verantwortungsvoll mit Energie umgeht. Wieviel verschwendete Energie ist uns das bisschen Bequemlichkeit wert, dass es bringt, den Laptop nicht auf der Ladestation einrasten lassen zu müssen?

Hat die Induktionsübertragung noch einen relativ hohen Wirkungsgrad, könnte es nur der Wegbereiter für eine neue Generation von Geräten sein, die wesentlich mehr Energie ins Nirvana schickt. Dell verspricht, dass das Notebook per Induktion nicht langsamer lädt als per Steckdose. Über den Stromverbrauch machen sie jedoch aus guten Gründen keinerlei Angaben.

Es wäre nicht überraschend, wenn demnächst eine gesellschaftliche Diskussion über drahtlosen Strom und UWB losbricht, die sich nicht allein auf den Aspekt der Energieschwendung unter Umweltgesichtspunkten beschränkt. Auch rationale und irrationale Befürchtungen und Ängste werden eine Rolle spielen. Stichworte wie "Gesundheitsschäden durch Funksignale", "Magnetfeld im Zusammenhang mit Herzschrittmachern", "Datensicherheit von magnetischen Trägermedien im Umkreis" und "Signalstörungen von anderen Kleingeräten" werden mit Sicherheit fallen.

Indes liefert Dell mit jedem Z600 ein herkömmliches Stromkabel aus. Es ist also auf Wunsch nicht ganz so drahtlos wie beworben.

 

Ati Radeon HD 5870: Erste DirectX 11 Grafikkarte am Markt 25.09.2009

AMD Ati läutet mit der Veröffentlichung der Radeon HD 5870 den Beginn einer neuen Generation auf dem Grafikkartenmarkt ein. Testmuster der ersten DirectX 11 Grafikkarte haben die Parcours der Hardware-Redaktionen durchlaufen und viel Lob eingeheimst. Bemerkenswerterweise steht nicht so sehr DirectX 11 im Vordergrund, sondern die Kombination aus grandioser Leistung und guter Ergonomie.

Ob DirectX 11 ein ähnlicher Rohrkrepierer wird wie DirectX 10, das sich bis heute noch nicht fest etablieren konnte, steht in den Sternen. Immerhin knüpft Microsoft die neue Grafikschnittstelle nicht an Windows 7. Auch Besitzer von Windows Vista können DirectX 11 nutzen. Zusammen mit dem erwarteten Siegeszug von Windows 7 werden also viel mehr Nutzer als bei DirectX 10 das passende Betriebssystem ihr eigen nennen, um die Version 11 nutzen zu können. Gleichzeitig halten sich die Neuerungen beim Umstieg von 10 auf 11 aber in Grenzen. Die meisten Features sind vor allem für Programmierer interessant und tragen eher dazu bei, dass Effekte einfacher implementiert werden können, anstatt brandneue Effekte zu ermöglichen.

Das neue Shader Modell 5 stellt eine Vereinfachung und Konsolidierung dar. Programmierer werden weniger mit Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen haben. Die Wirkung auf die Spieler wird daher wohl eher eine indirekte sein. Die Codekünstler werden durch die Entschlackung mehr Zeit haben, sich um andere, sichtbarere Effekte zu kümmern. Einzig Tesselation bietet einiges an Innovationspotential. Mit dieser Technologie ist es möglich, den Detailgrad von Objekten in Echtzeit zu skalieren. Ein weit entferntes Objekt wird ressourcenschonend sehr detailarm dargestellt. Je näher man kommt, desto detaillierter und schöner ist die Darstellung.

Interessanter als DirectX 11 sind die anderen Eigenschaften der Grafikkarte. Die Leistung schlägt alle anderen Modelle mit einem einzigen Grafikprozessor deutlich. Gleichzeitig ist die Karte aber dank 40-Nanometer-Fertigung stromsparender und auch ruhiger als andere High-End-Platinen. Die wirkliche Revolution ist also die Durchbrechung des ewigen Teufelskreises, dass neue Spitzengrafikkarten immer auch wesentlich energiehungriger als die Vorgängerversion waren. 

Neue Tests sprießen im Internet wie Pilze aus dem Boden. Mit der Sapphire Radeon HD 5870 wurde auf gamestar.de sogar schon die erste Verkaufsversion auf Herz und Nieren geprüft. Die Print-Ausgaben der einschlägigen Hardware-Magazine werden Anfang Oktober nachziehen. Dann wird sich auch auf eTest-Hardware die Rubrik der DirectX 11 Grafikkarten füllen. Bis dahin  findet sich hier eine Zusammenfassung der Online-Testergebnisse der Referenzkarte.

Vorerst keine Android-Smartbooks von Asus 27.08.2009

Der Pionier unter den Herstellern für mobile Mini-Rechner hat seine Pläne zu einer Kreuzung aus Netbook und Smartphone auf Eis gelegt

Erst vor wenigen Monaten hatte Asus verlauten lassen, dass man Googles offenes Betriebssystem Android auf den hauseigenen Netbooks, den Eee-PCs, testet. Aus dieser Testphase resultierten Pläne für eine Kreuzung aus Netbook und Smartphone. Nun gab Jerry Shen, CEO des taiwanesischen Unternehmens, bekannt, dass man diese Pläne vorerst nicht weiterverfolgen würde. Vielmehr wolle man die Entwicklungskapazitäten in neue Netbooks stecken.

Shen zufolge sehe man im Hause Asus noch keinen Markt für die neue Gerätekategorie der Smartbooks. Ganz will man aber nicht von Googles Betriebssystem lassen. Zusammen mit Garmin entwickelt Asus gerade ein Smartphone auf Basis von Android, das spätestens im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen soll.

Nokia stellt Netbook vor 25.08.2009

Das Nokia Booklet 3G, das erste Mini-Notebook des Handy-Herstellers, bietet Internetzugang, GPS und lange Akkulaufzeiten

Handy-Hersteller Nokia wagt sich auf neues Terrain. Mit dem Booklet 3G steigt das finnische Unternehmen in den umkämpften Netbook-Markt ein. Auf der Nokia World 2009, die vom 2. bis 3. September in Stuttgart stattfindet, soll das erste Netbook des Unternehmens offiziell vorgestellt werden. Vorab hat Nokia aber bereits ein Produktvideo veröffentlicht und darin schon mal das eine oder andere Detail zum Booklet 3G durchsickern lassen.

So soll das 1,25 Kilo leichte, recht robuste Netbook einen Intel-Atom-Prozessor beherbergen und eine Grundausstattung bieten, die voll und ganz auf die mobile Nutzung ausgelegt ist. Für die schnelle Datenübertragung stehen WLAN nach 802.11n-Draft und ein 3G-Modul, das HSPA-tauglich ist, zur Verfügung. Bluetooth wird ebenfalls unterstützt. Dank integriertem GPS-Empfänger eignet sich das Nokia Booklet 3G auch als Navigator. Zur weiteren Ausstattung gehören ein 10,1-Zoll-Display, das über eine HD-Auflösung verfügen soll, sowie ein HDMI-Ausgang, drei USB-Anschlüsse und ein SD-Kartenleser. Die Akkulaufzeit beziffert Nokia mit bis zu 12 Stunden.

Als Betriebssystem soll Windows zum Einsatz kommen. Bis dato ist jedoch noch nicht bekannt, welche Version von Windows auf dem Nokia Booklet 3G vorinstalliert sein wird. Diese und weitere Informationen zur Ausstattung sowie Angaben zum Preis und zur Verfügbarkeit wird Nokia in Kürze nachreichen.

Bildquelle: Nokia

Sprechender Fotodrucker 24.08.2009

Kompakter Fotodrucker Selphy ES40 von Canon leistet auf Wunsch verbale Hilfestellung beim Druck

Mit dem Selphy ES40 hat Canon nicht nur das Nachfolgemodell der beiden Selphy-Drucker ES30 und ES3 vorgestellt, sondern zugleich auch seinen ersten Kompaktfotodrucker mit Sprachunterstützung. Die integrierte Sprachausgabe soll dem Nutzer die Bedienung durch einfache Anweisungen erleichtern, aber auch bei Druckproblemen helfend zur Seite stehen.

Auf einem Display, das in der Diagonale 3,5 Zoll (8,9 cm) misst und mit 230.000 Bildpunkten auflöst, können die Fotos vor dem Druck betrachtet und bearbeitet werden. Zur kreativen Bearbeitung der Fotos stehen dem Nutzer zahlreiche Effekte (z.B. Sprechblasen, Rahmen) und Optimierungsfunktionen zur Verfügung. Zwei Bildprozessoren sollen für eine schnelle Signalverarbeitung und ein hohes Drucktempo sorgen. So benötigt der Canon Selphy ES40 für einen Fotoausdruck im Postkartenformat nach Angaben des Herstellers 55 Sekunden.

Selbstverständlich kann der Fotodrucker direkt von einer PictBridge-kompatiblen Kamera oder einer Speicherkarte drucken. Über einen USB-Anschluss lässt sich der Selphy ES40 aber auch mit einem PC verbinden. Außerdem ist ein Bluetooth-Adapter als optionales Zubehör erhältlich; darüber kann der Drucker dann auch schnurlos mit einem Fotohandy kommunizieren.

Ab Oktober 2009 ist der 2 kg leichte Canon Selphy ES40 zu einem Preis von 189,- Euro (UVP) im Handel verfügbar. Ob seine Druckergebnisse tatsächlich mit farbstabilen Ausdrucken aus dem Fotolabor mithalten können, werden erste Testberichte in Kürze verraten.

Bildquelle: Canon

Lenovo tauscht defekte Akkus aus 20.08.2009

Betroffen sind Notebooks der ThinkPad-Reihen R60, R61, T60, T61, X60 und X61

Erneut ist ein Notebook-Hersteller gezwungen, defekte Akkus auszutauschen. Diesmal trifft es Lenovo. Das chinesische Unternehmen hat gemeldet, dass die Akkus einiger ThinkPad-Reihen eine Fehlermeldung verursachen, infolgedessen sie sich nicht mehr laden lassen. Von einem defekten Akku betroffen seien manche Notebooks der Reihen R60, R61, T60, T61, X60 und X61.

Lenovo will die defekten Akkus kostenlos austauschen. Hierfür hat das Unternehmen eigens eine Supportseite eingerichtet, auf der ein Akku-Diagnosetool heruntergeladen werden kann. Mit Hilfe des Tools können Kunden feststellen, ob ihr ThinkPad-Notebook betroffen ist. Wird ein fehlerhafter Akku erkannt, ruft das Tool automatisch eine Webseite auf, wo der kostenlose Ersatzakku bestellt werden kann.

Lenovo betont ausdrücklich, dass ein defekter Akku kein Sicherheitsrisiko für den Kunden darstelle. Es besteht keinerlei Brandgefahr.

MacBook Pro mit mattem Display 11.08.2009

Gegen einen Aufpreis von 45,01 Euro gibt es das 15-Zoll-Modell nun wieder mit mattem Display

Glossy oder matt – beim Thema Display scheiden sich die Geister. Notebook-Hersteller lobpreisen Hochglanzdisplays für ihre bessere Schwarzdarstellung und sattere Farbwiedergabe. Viele Nutzer hingegen klagen über einen entscheidenden Nachteil: Die "glossy" Displays sind nicht unbedingt sonnenlichttauglich, sie spiegeln viel zu sehr.

Offenbar hat Apple die immer lauter werdenden Rufe nach matten Displays erhört. Ab sofort gibt es auch die 15-Zoll-Ausführung des MacBook Pro (wieder) mit mattem Display – wie schon beim 17-Zoll-Modell allerdings nur gegen einen Aufpreis von 45,01 Euro.

Beim 13-Zoll-Modell des MacBook Pro wird diese Option jedoch nach wie vor nicht angeboten. Gleiches gilt für das MacBook, das MacBook Air und den iMac.

Bildquelle: Apple

Netbook im Ed-Hardy-Design 28.07.2009

Nachdem Modedesigner Christian Audigier mit seiner Lifestyle-Marke "Ed Hardy" so gut wie jeden Kleiderschrank erobert hat, folgt nun der Angriff auf die ebenso angesagten Netbooks

Ab Anfang August gibt es das Netbook Aspire one D150 von Acer im Ed-Hardy-Look. Abgesehen vom schrillen und bunten Gehäuse unterscheidet sich die Sonderausgabe des Netbooks in nichts von der herkömmlichen, vermeintlich langweiligen Ausführung. Angesichts der Masse an T-Shirts im Ed-Hardy-Design, die derzeit den Globus zu überschwemmen scheinen, mag sich ja vielleicht doch der eine oder andere Käufer finden, der bereit ist, für das "pimped-by-Ed-Hardy"-Netbook tiefer in die Tasche zu greifen.

Die Ed-Hardy-Edition des Acer Aspire one D150 wird es exklusiv bei The Phone House geben. Bei Abschluss eines Vertrags mit Datentarif ist es ab 49,- Euro erhältlich. Ohne Vertragsabschluss sind 499,99 Euro zu berappen. Die herkömmliche Ausführung des Netbooks ist übrigens schon für um die 300,- Euro zu haben.

Wer sich nicht vom Aussehen blenden lassen möchte und auch auf die inneren Werte achtet, sollte einen Blick auf die Testberichte zum Acer Aspire one D150 werfen.

Bildquelle: The Phone House

Zweite Chance: Windows 7 für 49,99 Euro 28.07.2009

Wer bei der ersten Vorverkaufsaktion von Windows 7 leer ausging, aufgepasst: Bei Euronics erhält man eine zweite Chance

Am 15. Juli hatte man bei zahlreichen Händlern die Möglichkeit, Microsofts neues Betriebssystem Windows 7, das offiziell am 22. Oktober erscheint, für nur 49,99 Euro vorzubestellen (eTest-Hardware.de berichtete). Der Ansturm auf das limitierte Angebot war so groß, dass es nach wenigen Minuten überall hieß: "ausverkauft".

Wer kein Glück hatte, kann nun auf eine zweite Chance hoffen. Die Fachhandelskette Euronics wird Windows 7 ab dem 29. Juli erneut zum günstigen Einführungspreis von 49,99 Euro anbieten. Natürlich auch dieses Mal, nur solange der Vorrat reicht. Man kann davon ausgehen, dass auch das zweite Kontingent, das sich Euronics sichern konnte, schnell vergriffen sein wird. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass nun offenbar doch kein Coupon aus einem Werbeflyer vorgelegt werden muss, wie verstreut im Internet zu lesen ist.

 

 

Bildquelle: Euronics

 
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  Datum: 03.09.2010