Wie dem Wall Street Journal zu entnehmen ist, ergründet PC- und Notebook-Hersteller HP die Einsatzmöglichkeiten von Googles mobilem Betriebssystem Android auf Netbooks. Auch Asus, der Pionier unter den Netbook-Herstellern, und Dell testen Android als alternatives Betriebssystem zu Windows XP und anderen Linux-Distributionen.
Das dürfte Microsoft ganz schön ins Schwitzen bringen. Immerhin vermochte es die Netbook-Revolution das eigentlich schon abgeschriebene Windows XP zu reaktivieren. Doch das auf Linux basierende Android, das zwar für Smartphones entwickelt wurde, aber auch auf Netbooks läuft, könnte das Comeback von Windows XP zu einem kurzen Intermezzo werden lassen. Schließlich kommt Android besser mit bescheidenen Hardwareressourcen zurecht und es kann von den Herstellern frei an die Bedürfnisse ihrer Netbooks angepasst werden. Zudem fallen für das Open-Source-Betriebssystem keine Lizenzgebühren an, was sich positiv auf den Endpreis auswirken dürfte. Android könnte also den Weg für noch günstigere Netbooks ebnen.
Allerdings ist noch nicht aller Tage Abend. Ob die Android-Netbooks von Asus, HP und Co. in die Serienproduktion gehen, bleibt vorerst abzuwarten.
Bildquelle: Google Inc.