Internetprovider 1&1, ein Tochterunternehmen der United Internet AG, wird sein SmartPad wieder vom Markt nehmen. Im September sollen die letzten Geräte, die über den asiatischen Elektronikhersteller NEC bezogen wurden, ausgeliefert werden.
Erst vor zwei Monaten hatte 1&1 seine preisgünstige iPad-Alternative mit 7-Zoll-Touchscreen und Android-Betriebssystem vorgestellt. Für 1&1-Neukunden gab es das SmartPad kostenlos zum DSL-Tarif "Doppel-Flat 1600" dazu. Bestandskunden konnten das SmartPad zum Preis von 299 Euro erstehen.
Offenbar kommt der Hersteller NEC nicht schnell genug mit der Produktion hinterher. Deshalb werde 1&1 keine weiteren Geräte nachbestellen und stattdessen schon bald besser ausgestattete Tablet-Rechner anderer Hersteller anbieten, diese jedoch nicht mehr kostenlos. Die extra für das SmartPad gestaltete Benutzeroberfläche soll aber auch auf den neuen Tablets zum Einsatz kommen. "Das ist ein Zukunftsgeschäft, das wir uns nicht entgehen lassen", so Konzernchef Ralph Dommermuth. Schließlich habe das Smartpad für einen deutlichen Anstieg des DSL-Geschäfts im August gesorgt.