Der japanische Elektronikkonzern Toshiba ruft weltweit über 41.000 Satellite-Notebooks zurück. In Deutschland betrifft die Rückrufaktion einzelne Notebooks der Satellite-Serien T130 sowie Pro T130. Wegen defekter Netzbuchsen können die Geräte im Netzbetrieb stark überhitzen, im Extremfall sogar Feuer fangen.
Wer einen Toshiba Satellite T130 bzw. Pro T130 besitzt, kann anhand der Modellnummer überprüfen, ob sein Notebook betroffen ist. Die Modellnummer ist auf dem Produktetikett an der Geräteunterseite zu finden. Fängt sie mit PST3AE oder PST3BE an, sollte der Besitzer das von Toshiba veröffentlichte BIOS-Update herunterladen und installieren.
Ist die neue BIOS-Version 2.70 installiert, erkennt das Notebook eine etwaige Überhitzung der Netzbuchse automatisch. Ist das der Fall, wird die Netzteilbuchse umgehend abgeschaltet und der Besitzer des Notebooks aufgefordert, das Gerät einzuschicken.
Wir empfehlen vor dem BIOS-Update eine Datensicherung durchzuführen. Wird nach dem Update eine Überhitzungsgefahr festgestellt und die Netzteilbuchse deaktiviert, bleibt dem Nutzer nur noch die verbleibende Akku-Ladung, um private Daten zu sichern.
Die neue BIOS-Version sowie hilfreiche Informationen zur Vorgehensweise bei einem BIOS-Update sind auf der Toshiba-Seite verfügbar.