Draytek Vigor 2200VG Test

Produktbild - Draytek Vigor 2200VG

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VoIP- und Funkrouter nach dem 802.11g Standard mit zusätzlichem LifeLine Port für einen analogen Telefonanschluss.

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Tests gesamt: 2
Auszeichnungen: 0
Gelistet seit: 11/2005
Letzter Test: 10/2005

Ob per Kabel (LAN) oder per Funk (WLAN) - in der Kategorie "Internet & Netzwerk" finden Sie aktuelle Testberichte und Testergebnisse der Fachzeitschriften zu diverser Hardware, die Sie benötigen, um eine Verbindung zum Internet bzw. ein Netzwerk aufbauen zu können.

Tests ohne Auszeichnung


Ausgabe 10/2005

Zitat: Günstiger Router mit hoher Datenrate und vielen Netzwerk-Funktionen (VLAN, SNMP-Verwaltung). Der Vigor 2200 VG liefert unter allen Bedingungen eine sehr gute Sprachqualität. Geringste Leistungsaufnahme.

  • Platz 3
  • Wertung 84.9
  • Beste 90.2
  • Schlechteste 79.1

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Ausgabe 9/2005

Zitat: Wer bereit ist, sich mit einem VoIP-Account zu begnügen, erhält mit dem Vigor 2000VG einen leistungsfähigen WLAN-Router. Leider steht zur Absicherung des Funknetzwerks WPA nur mit Pre-Shared-Keys zur Auswahl. Dafür lässt sich jedoch das WLAN über einen Timer steuern und so beispielsweise in den Nachtstunden deaktivieren.

  • Platz 5
  • Wertung 83.0
  • Beste 93
  • Schlechteste 72

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Herstellerinformationen

Draytek Vigor 2200VG

  • Vigor und das Internet

    Die Router der Vigor 2200V Serie verfügen über einen leistungsfähigen 10/100 MBit WAN-Port. Neben dem Betrieb an einem xDSL-Modem ist der Vigor auch als IP-Router an einer Standleitung mit Übergaberouter einsetzbar.

    Ausser dem verbreiteten PPPoE unterstützt der Vigor auch PPTP, dieses Protokoll wird z.B. in Österreich, den Niederlanden oder von einigen speziellen Providern zum Verbindungsaufbau zum Internet genutzt.

    Die MAC-Adresse des WAN Ports kann auf Wunsch eingestellt werden, dies ist recht nützlich, da manche Provider den Zugang über die MAC-Adresse authentifizieren.

  • VoIP (Voice over IP) / Internet-Telefonie

    Mit VoIP lassen sich kostenlose bzw. kostengünstige Gespräche in alle Welt führen. Mittlerweile ist die verfügbare Bandbreite weit fortgeschritten, für eine gute Sprachqualität ist der Vigor optimal ausgerüstet.

    Der Vigor verfügt über einen Telefonport (FXS). Hier können Sie ein analoges Telefon per RJ-11 Kabel anschliessen. Ist der Vigor einmal konfiguriert, können Sie VoIP-Gespräche ganz ohne PC oder Softphone führen.

    Über das angeschlossene Telefon können Sie Verbindungen nach dem SIP-Standard aufbauen. SIP ist das Vermittlungsprotokoll für VoIP und ermöglicht das Telefonieren über das Internet.

    In der Regel melden Sie sich mit Ihrem Router bei einem SIP-Provider an und erhalten von diesem ein SIP-Konto, das entspricht der Telefonnummer im traditionellen Telefonnetz. Über SIP sind Sie dann unabhängig von Ihrem Standort via Internet erreichbar.

    Sie können jetzt mit anderen Teilnehmern im gleichen SIP-Netz telefonieren. Viele Provider ermöglichen ebenfalls das Telefonieren in SIP-Partnernetze, in Mobilfunknetze sowie in das Festnetz.

    Sie können aber auch direkt ein anderes VoIP-Telefon (oder Vigor 2200V) anrufen, indem Sie dessen IP-Adresse anwählen, oder dessen URL im integrierten Telefonbuch des Vigors hinterlegen.

  • PSTN Anschluss (LifeLine)

    Neben dem obligatorischen VoIP Port, verfügt der Vigor auch über einen sog. PSTN Port. Dieser Port ist mit Line gekennzeichnet und ermöglich den Anschluss an eine analoge Telefonleitung oder eine Nebenstellenanlage.

    Der Vigor führt also das bewährte analoge Telefonnetz und die Internet-Telefonie zusammen, so können Sie über einen Apparat Gespräche über das Internet oder über Ihre Telefonleitung führen.

    Das angeschlossene Telefon klingelt automatisch bei einem eingehenden Anruf aus dem Festnetz, auch wenn der Vigor selber nicht eingeschaltet ist.

    Über das integrierte Telefonbuch im Vigor kann man für jeden VoIP Eintrag eine Ausweichnummer festlegen. Kann die VoIP Nummer nicht erreicht werden, wird automatisch eine Nummer über den PSTN Port gewählt.

  • Funknetzbasisstation

    Mit bis zu 54 MBit/s maximaler Datenübertragung arbeitet der Vigor 2200VG nach dem IEEE802.11g Standard, das Gerät ist abwärtskompatibel zum verbreiteten IEEE802.11b Standard.

    Teilnehmer am Funknetz können durch die MAC-Hardwareadresse der Funkkarten identifiziert werden, allen nicht registrierten Funkkarten wird die Nutzung des Routers verweigert. Mit den Verschlüsselungsstandards WPA oder WEP (64/128 Bit) ist der Funkverkehr vor etwaigen Abhörversuchen geschützt.

    Auf Wunsch lässt sich das Funknetz auch komplett deaktivieren oder über einen Timer nur zu bestimmten Zeiten aktivieren - über Nacht oder am Wochenende ist das Funknetz dann nicht verfügbar.

  • Sicherheit - IP Firewall / DoS Abwehr / URL-Filter

    NAT und eine anerkannt effektive Hardware-Firewall sorgen für Sicherheit, die Vigor Firewall wurde mehrfach von der Fachzeitschrift "c´t" gelobt.

    Die Vigor Firewall erlaubt es komplexe, ineinander verzahnte Filterregeln aufzustellen, so lässt sich das interne Netz vor unbefugtem Zugriff aus dem Internet schützen.

    Genauso kann einem einzelnen Anwender mit der IP-Firewall das Surfen oder der komplette Internet-Zugriff gesperrt werden, auch eine globale Sperre für bestimmte Internetseiten und die Sperrung bestimmter Dienste sind problemlos einzurichten.

    Die Funktion Denial-of-Service (DoS) schützt vor Hackerangriffen aus dem Internet. Auf Wunsch werden solche DoS-Angriffe per Mail oder Syslog gemeldet.

    Mit dem URL-Filter lassen sich Internetseiten anhand ihres Namens (URL) sperren. Der Anwender legt dazu eine Reihe von Worten und Wortbestandteilen fest. Enthält der Name einer Internetseite eines dieser Worte, so wird die Seite nicht geöffnet.

    Java, ActiveX, Zip-, Exe- und Multimedia-Dateien lassen sich mit "Dateiformate stoppen" blockieren. Anhand der Dateiendung erkennt der Vigor unerwünschte Daten und verhindert so deren Download oder Ausführung.

    Der URL-Filter und das Stoppen von Dateiformaten können über einen Timer auf best. Zeiten beschränkt werden. Ferner ist es möglich, einzelne Rechner oder ganze Teilnetze im Vigor-Netzwerk von diesen Funktionen auszunehmen.

  • VPN-Server mit bis zu 8 gleichzeitigen Verbindungen

    Der Vigor erlaubt den automatischen Aufbau eines virtuellen privaten Netzwerks über das Internet, dies erfolgt über einen sogenannten Tunnel, beide Netze verhalten sich nun wie eins, Datenbankzugriff oder Fernwartung sind denkbar einfach.

    Der Aufbau eines Tunnels erfolgt automatisch, sobald eine Adresse auf der anderen Seite des Tunnels angewählt wird. In Verbindung mit der DynDNS Funktion ist auch der Betrieb als VPN Server mit einer dynamischen IP-Adresse möglich.

    Der Router kann als VPN Server und als VPN Client eingesetzt werden. Bis zu 8 VPN-Verbindungen können gleichzeitig aufgebaut werden. Die Leistungsfähigkeit der Datenübertragung ist jedoch auch von der Struktur der übertragenen Daten und der Internetanbindung abhängig.

    Die VPN-Verbindung kann zwischen zwei Routern oder zwischen Vigor und PC/Mac mit kompatibler Software aufgebaut werden. Neben einem einfachen unverschlüsselten PPTP Tunnel bietet der Vigor auch die Möglichkeit, die Daten oder den Zugang zu verschlüsseln.

    Für den sicheren Verbindungsaufbau verwendet Vigor IPSec oder L2TP, die optionale Verschlüsselung erfolgt dann wahlweise über DES, 3DES oder AES (DES = Data Encryption Standard).

    Neben dem sog. "Main Mode" unterstützt der Vigor auch den VPN-Verbindungsaufbau im "Aggressive Mode", wie er von vielen VPN-Einwahl Systemen unterstützt wird.

    Für die Verwendung von IPSec sind keine weiteren Lizenzen notwendig. Alle IPSec-Optionen sind ab Werk und ohne Aufpreis verfügbar.

  • Virtuelles LAN (Layer 1)

    Der Vigor bietet die Möglichkeit, virtuelle LANs einzurichten (VLAN Layer 1). Jeder einzelne Ethernetanschluss kann einem virtuellen LAN zugeordnet werden - ein Datenaustausch ist nur innerhalb des gleichen VLANs möglich.

    Über VLAN kann man einzelne Teilbereiche des Netzwerks separieren, das Heimbüro wird z.B. von dem Netzwerk der Kinder getrennt. Internetzugang, Drucker oder Server sind aber dennoch gemeinsam nutzbar.

  • Quality of Service - QoS

    Unter QoS (Quality of Service) versteht man die Priorisierung von bestimmten Datenpaketen bei der Datenübertragung. Diese Reservierung erfolgt nicht permanent, sondern dynamisch: Die Bandbreite wird erst bereitgestellt, wenn sie benötigt wird.

    Im Vigor lassen sich die VoIP Verbindungen über QoS priorisieren, die QoS Funktion reserviert die notwendige Bandbreite für Telefongespräche, auch wenn gerade eine umfangreiche Datenübertragung läuft.

  • Konfiguration / Handbuch

    Die Konfiguration des Routers erfolgt mittels Internet-Browser (z.B. Internet Explorer), mit ein paar Mausklicks und wenigen weiteren Angaben sind Sie im Nu online.

    Die Sprache des Vigor ist übrigens Deutsch - die Web-Benutzerführung erfolgt in deutscher Sprache und ist auf einfache Bedienung ausgelegt!

    Umfangreiche Konfigurationen, z.B. der Firewall oder des VPN-Servers, lassen sich bequem als Datei abspeichern und bei Bedarf wieder auf den Vigor laden oder auf andere Router übertragen.

    Eine Fernwartungsoption erlaubt es, den Router über das Internet zu konfigurieren, selbstverständlich ist diese Option ab Werk deaktiviert. Bei Vigor-Routern mit ISDN-Port kann die Fernwartung auch via ISDN durchgeführt werden.

    Das deutsche HTML-Handbuch der DrayTek GmbH ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Neben den Einstellungen des Routers wird hier auch das notwendige TCP/IP Basiswissen schnell und anschaulich vermittelt. Die Einstellungen für den Internetzugang werden für alle gängigen Betriebssysteme (Mac OS, Mac OS X, Win 98/2000/XP) ausführlich dokumentiert.

  • NAT / Portumleitung / Portöffnung / DMZ (Exposed Host)

    Durch NAT bzw. die Firewall wird verhindert, dass man vom Internet aus auf interne Rechner zugreifen kann. In manchen Fällen ist aber genau diese Funktion erwünscht. Für solche Anwendungen bietet der Vigor verschiedene Möglichkeiten.

    Für den Betrieb von internen Diensten, wie einem Web- oder Fileserver, können mit der Portumleitungsfunktion einzelne öffentliche Ports auf bestimmte interne Rechner umgeleitet werden.

    Mittels der Funktion "Portbereiche öffnen" werden alle Anfragen, die innerhalb eines Portbereichs liegen, an einen bestimmten Rechner im Netzwerk weitergeleitet. Damit kann man Programme wie Quake, Streaming Video oder QuickTime, die mehr als einen Port benötigen, über den Vigor nutzen.

    DMZ (DMZ = entmilitarisierte Zone, engl. demilitarized zone) ist die konsequente Weiterführung der Funktionen Portumleitung und Portbereich öffnen. Sie ermöglicht das Freischalten aller Ports für einen bestimmten hausinternen Rechner. Das bedeutet, dass alle Anfragen an Ports, welche nicht in der momentan aktuellen Routingtabelle hinterlegt sind, 1:1 an den DMZ-Rechner weitergeleitet werden.

  • DynDNS

    In der Regel wird die IP-Adresse vom ISP dynamisch vergeben; bei erneuter Anwahl erhält man eine neue IP-Adresse. Auch bei den meisten Pauschaltarifen (Flatrate) erfolgt einmal pro Tag ein Wechsel der IP-Adresse.

    Eine feste bzw. bekannte IP-Adresse ist aber die Voraussetzung für eine eigene Webpräsenz, ansonsten kann keine Auflösung des Namens in die eigentliche IP-Adresse erfolgen. Diese Namensauflösung erledigt der Domain Name Server, kurz DNS. Ein DNS übersetzt die URL <www.draytek.com> in die IP-Adresse <210.243.151.187>.

    Um diese Umsetzung auch mit einer dynamischen IP-Adresse zuverlässig durchzuführen, gibt es spezielle DynDNS-Dienste im Internet. Die Anbieter der DynDNS-Dienste verknüpfen Ihre URL, z.B. <ichbins.dyndns.org>, mit Ihrer jeweils aktuellen IP-Adresse.

    Der Vigor-Router teilt dem DynDNS-Dienst nach jeder Änderung von sich aus die gerade aktuelle IP-Adresse mit - somit ist der Betrieb des Vigors als VPN oder Webserver auch mit einer dynamischen Internetadresse möglich.

  • Lieferumfang

    Vigor 2200VG Router
    230V Euro-Netzteil
    Funknetzbasisstation nach IEEE 802.11g Standard
    externe Antenne (RP-SMA)
    RJ-45 Ethernet Kabel
    RJ-11 Kabel
    RJ-11-TAE-Adapter
    Installationsanleitung
    CD-ROM mit Software, sowie deutschem und englischem Handbuch