Kaufberatung: Notebooks
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h) Akku
Wer regelmäßig unterwegs – zum Beispiel in der Bahn – mit seinem Notebook arbeitet, kann an kurzen Akkulaufzeiten regelrecht verzweifeln. Diese hängen zum einen von der Ausstattung ab: je leistungsfähiger das Notebook und je größer sein Display, desto mehr Strom verbraucht es in der Regel auch. Wer auf Schnelligkeit und hohe Leistungsfähigkeit angewiesen ist, sollte zur neuesten Technologie greifen, die zum Beispiel die neuen stromsparenden – und teureren – Prozessoren beinhaltet.
Andererseits kommt es natürlich auch auf die Qualität des Akkus an. Hochleistungsakkus können schon mal sechs Stunden und mehr durchhalten. Einfachere machen schon nach zwei Stunden schlapp. Diese werden häufig vom Hersteller mitgeliefert. Daher empfiehlt es sich darauf zu achten, das dieser von einem leistungsfähigeren Akku ersetzt werden kann. Oder vielleicht sogar gleich zwei unterschiedliche mitgeliefert werden. Bei manchen Geräten mit DVD-Laufwerk ist es auch möglich, dieses bei Bedarf gegen einen Hochleistungsakku auszutauschen.
i) Gewicht
Mehr Ausstattung = mehr Gewicht. Diese Formel besitzt nach wie vor ihre Gültigkeit. Ein voll ausgestattetes Notebook mit großem Display, DVD-Brenner, leistungsfähigem Akku usw. kann gut fünf Kilogramm auf die Waage bringen. Was sich jetzt nicht viel anhört, kann schnell zu einer ziemlichen Schlepperei werden. Wer also auf ein möglichst leichtes Notebook Wert legt, muss sich ganz genau überlegen, welche Ausstattung unbedingt benötigt wird. Jedes Extra steigert das Gewicht.
j) Design
Die Notebook-Hersteller haben erkannt, dass ähnlich wie beim Autokauf oft nicht die Qualität entscheidend ist, sondern die Optik. Mittlerweile gibt es Notebooks in allen möglichen Farben, mit Mustern auf dem Deckel, mit schlichtem oder verschnörkeltem Design. Im Internet kann man sich sogar sein Notebook mit einem persönlichen Airbrush-Bild verzieren lassen. Kontrovers sind Notebooks in Klavier-Lack Optik. Der Hochglanz-Effekt sieht zweifellos schick aus, aber den Praxistest bestehen diese Laptops nicht. Fingerabdrücke und Fettspuren verderben den Spaß schnell.
k) Sonstiges
Wärmeentwicklung
Die schwereren Notebook-Vorgänger wurden Laptop genannt, weil man sie auch auf den Knien balancieren konnte. Das tun auch heute noch viele mit ihrem Notebook, beispielsweise wenn kein Tisch in der Nähe ist. Daher lohnt ein Blick auf die Lüftungsschlitze. Wenn sie komplett auf der Unterseite liegen, könnte es mit dieser Angewohnheit Probleme geben, da diese so abgedichtet werden und sich die Abwärme im Gehäuse staut. Das hat nicht nur zur Folge, dass das Notebook heiß auf den Beinen wird. Es kann auch zum Absturz führen oder im schlimmsten Fall die Komponenten beschädigen.
Ergonomie
Vor allem die Tastatur und der Maus-Ersatz in Form eines Touchpads sollten ausprobiert werden. Die Tastatur ist oft deutlich kleiner als gewohnt und das Bewegen des Mauszeigers erfordert einiges Feingefühl. Wer öfter längere Texte auf dem Notebook schreiben will, sollte vor dem Kauf unbedingt probetippen. Sonst kann es schnell mal zu Schmerzen in den Handgelenken kommen. Für den Einsatz zuhause empfiehlt sich auf jeden Fall der Kauf von externer Tastatur und Maus.
Einige größere und mittlerweile auch mittelgroße Notebooks haben einen normalen Ziffernblock, der bei kleineren Geräten oft als Doppelfunktion auf die Buchstaben gelegt wurde. Wer diesen oft benutzt, wird sich über dieses Detail freuen.
Gehäuse
Dem Äußeren des Notebooks sollte auch ein kritischer Blick gegönnt werden. Ist alles bruchsicher angebracht, sind die Scharniere stabil? Sind die Anschlüsse so angebracht, dass auch wirklich mehrere Geräte angeschlossen werden können?
Lautsprecher
Die Lautsprecher an den Notebooks taugen meistens nicht viel. Wer auch mal Musik hören oder DVDs ansehen möchte, sollte sich entsprechende Stereo-Kopfhörer oder passende Boxen zulegen.

Tasche
Nicht immer im Lieferumfang enthalten ist eine Notebook-Tasche. Aber vor allem für Vielreisende ist sie unerlässlich. Wenn sie nicht im Lieferumfang dabei ist, lohnt sich eine Verhandlung mit dem Verkäufer. Ansonsten gibt es auch recht günstige Taschen von Drittherstellern.
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