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Kaufberatung: TFT Monitore
 


1. Was passt zu mir?

Bevor Sie sich für ein bestimmtes Gerät entscheiden, müssen Sie sich im Klaren sein, was Sie brauchen bzw. welchen Zwecken der Monitor dienen soll.

Wenn Sie nur kurze Zeit vor dem TFT-Display verbringen und gelegentlich Arbeiten daran verrichten, wie z. B. Email-Check, Internetrecherche oder kurze Texte verfassen, dann reicht ein einfaches und noch preiswertes Modell aus. In diesem Fall ist auch eine kleinere Bildschirmgröße von 15 bis 17 Zoll vollkommen genügend.

Für alle, die gerne und lange Games am PC spielen, ist es natürlich besonders wichtig, dass die Darstellungen gestochen scharf und realistisch sind. Natürlich dürfen keine Schlieren bei schnellen Bildsequenzen entstehen. Deswegen achten Sie auf die Reaktionszeit des Displays. Diese sollte idealerweise nicht mehr als 16 Millisekunden betragen. Das heißt, länger sollte es nicht dauern, wenn die Pixel von einer auf die andere Farbe umschalten. Andernfalls kann es zu dem bekannten "Kometenschweif" im Bild kommen. Ein Gräuel für alle Spiele-Profis.
Erkundigen Sie sich einfach in unseren Testberichten und achten Sie insbesondere auf die Reaktionszeit des Schwarz-Weißwechsels. Dieser ist für das Gesamtergebnis relevant. Falls Sie direkt im Laden die Daten überprüfen, schauen Sie auch auf die genauen Angaben des Herstellers. Dieser gibt meist nur die (besseren) Werte des Grau-zu-Grau-Wechsels an.

 

Wenn Sie täglich und fast rund um die Uhr vor dem TFT-Bildschirm sitzen und hauptsächlich Texte schreiben bzw. mit Office arbeiten, dann wäre mindestens ein 17-Zoll Bildschirm empfehlenswert. Denn bei größeren Bilddiagonalen sind die Auflösungen dementsprechend höher und sorgen für eine noch bessere Bildqualität. Dies schont bei langem "Vor-dem-Monitor-sitzen" die Augen. Außerdem macht ein größeres Display das Arbeiten insgesamt angenehmer: Es können mehr Inhalte dargestellt werden, auf dem Desktop ist mehr Platz und durch den größeren Bildausschnitt kann mehr Text auf einmal betrachtet werde, so dass lästiges Scrollen entfällt.
Weiterer wichtiger Punkt für Viel-Schreiber: Eine sogenannte Pivot-Funktion. Dadurch kann der TFT-Bildschirm nicht nur normal zur Seite gedreht werden, sondern zusätzlich auch hochkant um bis zu 90° gekippt werden. Dies lässt eine einfachere Bearbeitung von Textseiten zu.
Insgesamt reicht aber ein einfacher Monitor für Ihre Office-Arbeiten. Eine hervorragende Farbwiedergabe ist dabei nicht so wichtig.

Auf die Farbwiedergabe werden aber besonders die Grafiker unter Ihnen wert legen, die für eine gute Bildbearbeitung realistische Farbdarstellungen benötigen. Dafür reicht ein einfaches Modell aber nicht mehr aus, es muss qualitativ hochwertiger sein. Des weiteren sind für Bildbearbeitungen große Monitore ab 20 Zoll ideal, weil bei diesen TFT-Modellen ausreichend Platz vorhanden ist, um mehrere Fenster und Werkzeugleisten gleichzeitig zu öffnen. Dies erleichtert die Arbeit. Außerdem ist bei größeren TFT-Displays die Pixelauflösung höher. Die Auflösung wiederum ist entscheidend für eine scharfe Bildwiedergabe. Genauso wichtig ist dafür aber auch ein digitaler DVI-Anschluss, weil bei einer digitalen Datenübertragung kaum Qualitätsverluste auftreten.
Natürlich liegen bei solch qualitativ hohen TFT-Monitoren die Preise schon höher als bei kleineren und einfacheren LCD-Monitoren. Aber dazu mehr unter Punkt 3.


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  Datum: 09.02.2012