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Kaufberatung: TFT Monitore
 


4. Nun wird's technisch -
Worauf ich beim Kauf achten sollte!



a) Bilddiagonale

Die Bilddiagonale kann derzeit von 15 Zoll (38 cm) bis hin zu 30 Zoll (76 cm) und mehr reichen. Allgemein gilt: Je größer die Bilddiagonale, desto höher ist der Preis. Überlegen Sie also gut, wie viel Sie ausgeben wollen und was Sie persönlich brauchen.
Ein TFT-Monitor von 15 bis 17 Zoll ist preisgünstig und reicht für alle, die den PC nur gelegentlich nutzen. Wer lange am Computer arbeitet, der sollte mindestens in einen 17-Zoll Monitor investieren. Denn bei diesen größeren Geräten ist auch die Auflösung dementsprechend höher - die Bildqualität ist dann noch besser und schont die Augen. Für alle, die den Computer im speziellen für Grafik- und Bildbearbeitung nutzen, bietet erst ein Monitor ab 20 Zoll ausreichend Platz für die verschiedenen Werkzeugleisten und Fenster.



b) Auflösung

Bei kleineren Geräten von 15 Zoll beträgt die Standardauflösung ungefähr 1024x768 Pixel. Diese bieten schon eine sehr gute Qualität. Noch besser wird diese aber bei einer höheren Auflösung. Größere Displays von bis zu 23 Zoll haben oft schon eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel.
Je höher die Auflösung ist, desto schärfer und detailreicher wird die Darstellung des Bildes. Wenn Sie aber viel Textverarbeitung machen, bleiben Sie lieber bei einem 19-Zoll-Display. Denn auch wenn das Bild bei höherer Auflösung schärfer wird, so lässt sich dadurch eine Verkleinerung der Schrift und des Bildes insgesamt feststellen. Dies könnte auf Dauer anstrengend für die Augen werden.



c) Pixelabstand

Der Pixelabstand entscheidet die Bilddarstellung maßgeblich mit. Je geringer dieser Abstand, desto besser die Bildqualität.
Der Abstand kommt durch ein Metallgitter zustande, die sogenannte Lochmaske, und trennt die Pixel voneinander. Dadurch kann das Licht direkt auf ein einzelnes Pixel strahlen und die Nachbarpixel werden nicht mit angeleuchtet. So entstehen klare Farben ohne Verzerrungen. Je feiner die Lochmaske ist, desto enger liegen die Pixel nebeneinander. Das Resultat ist eine hervorragende Bildqualität mit satteren Farben.
Als Abstand wird das diagonale Maß von Lochmitte zu Lochmitte angegeben. Gängige Geräte haben einen Pixelabstand von 0,26 mm. Es gibt welche, die nur einen Abstand von 0,21 mm vorweisen oder aber auch mehr, bis hin zu 0,28 mm. Achten Sie dann darauf, ob der Hersteller den Abstand diagonal oder horizontal bemessen hat. Denn horizontale Messungen ergeben immer einen besseren Wert.



 d) Anschlüsse

Sehr wichtig sind auch die vorhandenen Anschlüsse. Schauen Sie am besten vorher an Ihrer Grafikkarte nach, welchen Anschluss diese besitzt, damit Sie am Ende nicht negativ überrascht werden und eventuell keine Signalübertragung möglich ist.
Kleinere TFT-Displays, wie auch noch viele Grafikkarten, haben meistens einen analogen VGA-Anschluss (oder auch D-SUB-Anschluss). Seien Sie sich aber bewusst, dass ein VGA-Anschluss eine weniger hervorragende Bildqualität bietet wie ein digitaler Anschluss.

Digitale Eingänge sind auf dem Vormarsch. DVI-Anschlüsse (DVI = Digital Visual Interface) bieten das beste Signal und ermöglichen somit eine optimierte Bilddarstellung. Dabei müssen Sie aber zwischen zwei Varianten unterscheiden: Zum einen gibt es den DVI-D-Anschluss (D für Digital), der nur digitale Signale übertragen kann. Das heißt, auch Ihre Grafikkarte muss einen digitalen Anschluss haben. Zum anderen gibt es den DVI-I-Anschluss (I für Integrated). Dieser kann beide Signale, analog und digital, übertragen. Falls Ihre Grafikkarte nur einen analogen Ausgang besitzt, können Sie mit Hilfe eines Adapters trotzdem Signale übertragen. Wenn dieser nicht im Lieferumfang des Monitors dabei ist, müssten Sie sich diesen zusätzlich kaufen. Weiterer Nachteil bei Benutzung eines Adapters ist auch, dass die Übertragung nicht eins zu eins geschieht, denn das digitale Signal muss erst in ein analoges umgewandelt werden. So könnte eventuell die Qualität des Bildes beeinträchtigt werden.
Da die Entwicklung zeigt, dass bald alle VGA-Anschlüsse von den digitalen verdrängt werden, macht es Sinn, sich von vorneherein einen Monitor mit digitalem DVI- Anschluss anzuschaffen. Mit einem DVI-I-Anschluss sind Sie auf der sicheren Seite, da Sie beides übertragen können. Wenn Sie schon eine Grafikkarte mit digitalem Eingang haben, ist es egal ob DVI-I oder DVI-D.

Falls Sie oft Zusatzgeräte nutzen, wie zum Beispiel einen Drucker oder eine Kamera mit USB- Eingang, empfehlen wir Ihnen, einen Monitor mit integriertem USB-Anschluss zu kaufen. So lassen sich diese Geräte problemlos und bequem direkt an den Monitor anstecken.


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  Datum: 09.02.2012